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Ein Meilenstein für die Turn-Schweiz

Der Doppelsieg ist vergleichbar mit den Medaillen von Ariella Kaeslin, Giulia Steingruber und Donghua Li.

Zwei zufriedene Schweizer: Silbergewinner Oliver Hegi (links) und Europameister Pablo Brägger (Mitte) präsentieren ihre Medaillen. Auf Rang 3 der Russe David Beljawski.
Zwei zufriedene Schweizer: Silbergewinner Oliver Hegi (links) und Europameister Pablo Brägger (Mitte) präsentieren ihre Medaillen. Auf Rang 3 der Russe David Beljawski.
Keystone

Sie hatten schon EM-Silber gewonnen. Dann Silber und Bronze. Und 2016 setzten die Schweizer Kunstturner diesem Höhenflug die Krone auf, als sie bei der Heim-EM in Bern Dritte mit dem Team wurde. EM-Bronze. Mit dem Team. Das Verpassen des Olympiafinals in Rio kam in der Folge schon fast einer Enttäuschung gleich.

Und doch sollte das alles nur Vorgeplänkel sein. Mit dem EM-Titel am Reck sorgte Pablo Brägger nun für einen ernst zu nehmenden Höhepunkt. Dass ihn Oliver Hegi am Königsgerät an zweiter Stelle flankierte, machte das Ergebnis noch bemerkenswerter. Ja: Der Reckfinal der EM 2017 ist ein Meilenstein in der langen Geschichte des Schweizer Turnsports, vergleichbar mit WM-Silber von Ariella Kaeslin (2009 am Sprung) oder Gold von Giulia Steingruber im EM-Mehrkampf (2015) und Boden (2016). Nur die beiden Olympiamedaillen, Gold für Donghua Li 1996 und Bronze für Steingruber 2016, überragen diesen Triumph.

Chance in Steingrubers Rücken genützt

Nach dem Debakel an der WM 2011 wurde das Team verjüngt und strotzt vor Talent und Erfolgshunger. Dennoch, klagte Cheftrainer Fluck einst, würden die Bemühungen zu wenig registriert – Steingrubers Medaillen überstrahlten alles. In ihrer Abwesenheit haben die Männer ihre Chance genützt.

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