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«Ein Rennen fahren zu können, davon bin ich weit entfernt»

Beat Feuz war nach Didier Cuches Rücktritt die grosse Hoffnung der Ski-Nation Schweiz. Doch sein Körper streikte. Nach langer Pause stand er heute wieder auf den Ski. Im Interview spricht er über Abstürze und neue Ziele.

Geglücktes Comeback: Beat Feuz zeigt in Lake Louise Leistungen, die zu Hoffnungen Anlass geben. Im Training von Beaver Creek läuft es dem Berner nicht so gut. (5. Dezember 2013)
Geglücktes Comeback: Beat Feuz zeigt in Lake Louise Leistungen, die zu Hoffnungen Anlass geben. Im Training von Beaver Creek läuft es dem Berner nicht so gut. (5. Dezember 2013)
Keystone
In gewohnter Umgebung: Beat Feuz und Lara Gut machen sich für das Fotoshooting von Swiss-Ski in Zermatt bereit. (24. September 2013)
In gewohnter Umgebung: Beat Feuz und Lara Gut machen sich für das Fotoshooting von Swiss-Ski in Zermatt bereit. (24. September 2013)
Keystone
So haben ihn die Schweizer Skifans am liebsten: Feuz in Action bei seinem letzten Weltcup-Einsatz in Schladming. (Bild: 17. März 2012)
So haben ihn die Schweizer Skifans am liebsten: Feuz in Action bei seinem letzten Weltcup-Einsatz in Schladming. (Bild: 17. März 2012)
Georg Hochmuth, Keystone
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Vor mehr als neuen Monaten, Ende Oktober 2012, stand Beat Feuz, der Zweite im Gesamt-Weltcup und designierte Nachfolger von Didier Cuche als Leader im Schweizer Skiteam, letztmals auf den Ski. Nach einer weiteren Knieoperation im Frühling hatte er im Sommer mit der Mannschaft trainieren können. Doch in Sölden rebellierte das mit vielen Spritzen behandelte Knie. Innere Blutungen und eine Infektion machten weitere Operationen notwendig – insgesamt fünf innerhalb von vier Wochen. Der Emmentaler, der heute mit seiner österreichischen Freundin in Innsbruck lebt, war schon froh, wenn er aufstehen konnte. Der Weg zurück war lang und erforderte Geduld. Umso bedeutender war der Augenblick heute Morgen auf dem Gletscher in Hintertux, wo er erstmals wieder seine Skis anschnallte und, beobachtet von seinem Sonderbetreuer Sepp Brunner, seine ersten Schwünge in den Schnee zog.

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