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Eine Schraube, locker

Der Japaner Kenzo Shirai war die grosse Attraktion am Swiss Cup. Weil er Turnen leicht erscheinen lässt.

Einer für neue Massstäbe: Kenzo Shirai schraubt sich vor dem Kampfgericht im Hallenstadion durch die Luft. Foto: Reto Oeschger
Einer für neue Massstäbe: Kenzo Shirai schraubt sich vor dem Kampfgericht im Hallenstadion durch die Luft. Foto: Reto Oeschger

Fluch und Segen ist er zugleich, der kleine Kerl. Segen, weil er mit seiner ­Artistik, Rasanz und Kraft ein Augenschmaus ist an den Geräten. Weil er die Schwerkraft, den natürlichen Feind jedes Turners, mit schierer Leichtigkeit ausser Kraft setzt. Weil er – und das ist der Fluch – Kunstturnen einfach aussehen lässt. Das ist es aber nachweislich nicht. Ein Turner könnte sich sonst die mindestens 30 Stunden schenken, die er jede Woche in der Trainingshalle verbringt.

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