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«Elektro-Cancellara»: Scanner für die Velos an der Tour de France

Radsport-Funktionäre und die UCI wollen der Sache mit den angeblich unsichtbaren Elektromotoren auf den Grund gehen. Bei der Tour de France kommen bereits Scanner für die Velos zum Einsatz.

Zuerst kursierte das Gerücht, im Radsport werde ein von einem unsichtbaren Elektromotor unterstütztes Velo verwendet (TA vom 19. Mai). Dann stellte Davide Cassani, Ex-Profi und TV-Kommentator am italienischen Fernsehen, das «gedopte Velo» vor und behauptete, er könne damit auch als 50-Jähriger noch eine Giro-Etappe gewinnen. Seitdem ist aus dem Gerücht ein Fall geworden. Der Weltverband UCI und Sportliche Leiter von Pro Tour Teams befassen sich damit, und gestern wurde die Sache in den Sportzeitungen «Gazzetta dello Sport» und «L’Equipe» zum Thema.

Ein Film auf Youtube, inzwischen fast 1 500 000-mal angeklickt, mit dem «bewiesen» werden soll, dass Fabian Cancellara bei seinen Siegen bei Paris–Roubaix und der Flandern-Rundfahrt ein solches Velo gefahren ist, hat ihn ins Zentrum der Diskussionen gestellt. Und so ist plötzlich alles verdächtig, was Cancellara in diesen Rennen gemacht hat: seine Überlegenheit vor allem, eine Handbewegung bei seinen Angriffen, die auf einen Knopfdruck hinweisen könnte, die Velowechsel in beiden Rennen, die Farbe des Velos, die Tatsache, dass die Saxobank-Mechaniker das Velo in Roubaix sofort in den Materialwagen verstauten.

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