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Endlich Abschlag

Selbst das Vorgeplänkel zum 40. Ryder-Cup zog die Golfwelt längst in seinen Bann. Ab heute wird nun in Schottland zwischen Titelverteidiger Europa und den USA richtig gespielt.

Von Petra Himmel, Gleneagles
Zuschauermassen schon im Training – hier um Rory McIlroy. Foto: Reuters
Zuschauermassen schon im Training – hier um Rory McIlroy. Foto: Reuters

Der Wind weht stramm im schottischen Norden. Es ist kalt, nicht sonderlich gemütlich auf diesem Golfplatz, der in der Grafschaft Perthshire, in den Ausläufern der Highlands liegt. Es wird ernst bei diesem 40. Ryder-Cup für Europa mit der Titelverteidigung.

«Ich bin schon seit Wochen bereit, ich bin froh, dass es endlich losgeht», ­sagte Ian Poulter vor seiner letzten Trainingsrunde auf dem Centenary Course. Der Brite ist kein Spieler, der bei einem Ryder-Cup noch zusätzliche ­Anreize benötigt. Aber es gehört zu den Eigenheiten dieses Kontinentalwettkampfs zwischen Europa und den USA, dass Zuschauern wie Teilnehmern emotionales Tamtam aus jeder Ecke entgegenschlägt. Während Poulter also zu Beginn der letzten Proberunde seinen Abschlag vor ­einer Tribüne mit knapp 2000 Menschen die erste Bahn hinunterspielt, dröhnt aus dem Hintergrund der ­Trommelwirbel ­einer schottischen Band, und auf einer Videoleinwand links des ersten Lochs flimmern Bilder ehe­maliger Ryder-Cups.

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