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Erotik und Embryos an der Superbowl

David Beckham verkauft mit viel nackter Haut Unterhosen, gleichzeitig soll ein Werbespot mit abgetriebenen Föten die Präsidentschaftswahlen anheizen: Der grösste Sportevent der USA ist auch ein begehrtes Werbeumfeld.

Wenn während der Superbowl am Sonntag über 140 Millionen Amerikaner vor dem TV sitzen, wird nebst dem Football-Final in Indianapolis zwischen den New York Giants und den New England Patriots noch ein ganz anderer Wettbewerb die Gemüter erhitzen: Der Wettstreit um Aufmerksamkeit. So flimmern während den Werbepausen Bilder von toten Embryos über die Bildschirme. Der von Spenden finanzierte Spot soll Abtreibungsgegner Randall Terry im Kampf um die Nomination zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten neuen Schub geben. In dem 30 Sekunden langen Clip werden Fotos von angeblich abgetriebenen Föten gezeigt. Terry bezieht in einer scheinbar ewig geführten Diskussion klar Stellung, und so kommt auch die Werbung daher: Abtreibung sei Mord, und «der Himmel» werde Amerika «richten», heisst es darin.

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