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«Es fühlt sich nicht wie Aufgeben an»

Yves Studer beendet seine Karriere. Diverse Faktoren haben zum Entscheid des ungeschlagenen Berner Mittelgewichtsboxers geführt. «Ich bin ausgebrannt», sagt der 29-Jährige zusammenfassend.

Adrian Ruch
Nicht mehr als Profi im Ring: Yves Studer kehrt nur noch in den Boxkeller zurück, um sich fit zu halten.
Nicht mehr als Profi im Ring: Yves Studer kehrt nur noch in den Boxkeller zurück, um sich fit zu halten.
Beat Mathys

Sie könnten am 16.Juni in Manchester gegen Martin Murray antreten und sich als Herausforderer von WBC-Weltmeister Julio Cesar Chavez aufdrängen. Warum bestreiten Sie den Kampf nicht?Yves Studer: Ich musste mich Ende Januar einer Ellbogenoperation unterziehen und deshalb schon den Apriltermin absagen. Leider heilt der Ellbogen nicht wie gewünscht; es wird ein weiterer Eingriff nötig sein. Ich kann den rechten Arm derzeit weder ganz strecken noch richtig biegen. Ein Hemd zuknöpfen ist schon eine Herausforderung. Es ergibt keinen Sinn, derart stark handicapiert nach England zu reisen. Ich habe beschlossen, meine Karriere zu beenden.

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