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«Es wäre einfach, faul zu werden»

Nadia Comaneci hat ihren Status als Turnikone zu einem florierenden Geschäft genutzt – und reist als Sportbotschafterin um die Welt.

Christian Brüngger
Grazil und perfekt: Nadia Comaneci entzückt an den Olympischen Sommerspielen 1976 in Montreal die Zuschauer, aber auch die Jury. Sie gewinnt in Kanada und vier Jahre später bei Olympia in Moskau ...
Grazil und perfekt: Nadia Comaneci entzückt an den Olympischen Sommerspielen 1976 in Montreal die Zuschauer, aber auch die Jury. Sie gewinnt in Kanada und vier Jahre später bei Olympia in Moskau ...
Keystone
Im Jahr 1989 flieht Comaneci aus Rumänien in die USA. 1996 heiratet sie in Bukarest den ehemaligen erfolgreichen amerikanischen Kunstturner Bart Conner. Das Paar hat einen siebenjährigen Sohn namens Dylan Paul und lebt in Norman im US-Bundesstaat Oklahoma. (27. April 1996)
Im Jahr 1989 flieht Comaneci aus Rumänien in die USA. 1996 heiratet sie in Bukarest den ehemaligen erfolgreichen amerikanischen Kunstturner Bart Conner. Das Paar hat einen siebenjährigen Sohn namens Dylan Paul und lebt in Norman im US-Bundesstaat Oklahoma. (27. April 1996)
Keystone
Oft begibt sie sich mit ihrem Mann auf Reisen. Die beiden sind bei Grossanlässen gern gesehene Gäste, wie hier an den Sommerspielen von Sydney. (29. September 2000)
Oft begibt sie sich mit ihrem Mann auf Reisen. Die beiden sind bei Grossanlässen gern gesehene Gäste, wie hier an den Sommerspielen von Sydney. (29. September 2000)
Reuters
Comaneci, eine der besten Kunstturnerinnen überhaupt, wird mit Auszeichnungen überhäuft – auch in ihrer Heimat Rumänien. Sie hat mit der Politik nicht nur gute Erfahrungen gemacht: Sie wird in Onesti als Kind von Eltern der ungarischen Minderheit geboren und muss sich später rumänisch umbenennen lassen. (15. September 2006)
Comaneci, eine der besten Kunstturnerinnen überhaupt, wird mit Auszeichnungen überhäuft – auch in ihrer Heimat Rumänien. Sie hat mit der Politik nicht nur gute Erfahrungen gemacht: Sie wird in Onesti als Kind von Eltern der ungarischen Minderheit geboren und muss sich später rumänisch umbenennen lassen. (15. September 2006)
Reuters
Die Amerikanerin mit osteuropäischen Wurzeln strahlt bei den Laureus World Sports Awards 2003 in Berlin mit Boris Becker (l.) und Franz Beckenbauer um die Wette. (25. März 2003)
Die Amerikanerin mit osteuropäischen Wurzeln strahlt bei den Laureus World Sports Awards 2003 in Berlin mit Boris Becker (l.) und Franz Beckenbauer um die Wette. (25. März 2003)
Keystone
Der ehemalige IOK-Präsident Juan Antonio Samaranch übergibt Comaneci eine weitere Auszeichnung. Von der Zeitschrift «El Mundo Deportivo» aus Barcelona wird die US-Bürgerin als beste Sportlerin des 20. Jahrhunderts geehrt. (26. Januar 2007)
Der ehemalige IOK-Präsident Juan Antonio Samaranch übergibt Comaneci eine weitere Auszeichnung. Von der Zeitschrift «El Mundo Deportivo» aus Barcelona wird die US-Bürgerin als beste Sportlerin des 20. Jahrhunderts geehrt. (26. Januar 2007)
Keystone
Das ehemalige Sport-Ass besucht in Kopenhagen ein Camp mit dänischen Talenten. (29. September 2009)
Das ehemalige Sport-Ass besucht in Kopenhagen ein Camp mit dänischen Talenten. (29. September 2009)
Keystone
Und sie verteilt gleichzeitig Autogramme. Für viele junge Turnerinnen ist sie immer noch ein Vorbild. (29. September 2009)
Und sie verteilt gleichzeitig Autogramme. Für viele junge Turnerinnen ist sie immer noch ein Vorbild. (29. September 2009)
Keystone
Bei vielen Fackelläufen nimmt sie teil, so auch am Times Square in New York für die Sommerspiele in Athen 2004. (19. Juni 2004)
Bei vielen Fackelläufen nimmt sie teil, so auch am Times Square in New York für die Sommerspiele in Athen 2004. (19. Juni 2004)
Keystone
Und Comaneci darf auch nicht in London fehlen. (21. Juli 2012)
Und Comaneci darf auch nicht in London fehlen. (21. Juli 2012)
Keystone
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Diese durchtrainierten Arme! Auch wer Nadia Comaneci (52) erst jetzt zum ersten Mal begegnet, erkennt: Das muss eine sportliche Frau sein. Die fünffache Turn-Olympiasiegerin, welche 1976 mit 14 Jahren als erste Athletin eine 10,0 am Stufenbarren erhielt, hat von ihrer Sportlichkeit kaum eingebüsst. Die Amerikanerin mit rumänischen Wurzeln weilte am letzten Samstag als Weltbotschafterin der Stiftung Laureus in Zürich. Sie konnte miterleben, wie für den Schweizer Ableger an der nationalen Gala die Rekordspende von 595 000 Franken zusammenkam. Laureus setzt sich weltweit für benachteiligte Kinder ein und fördert sie mittels Sport in ihrer Entwicklung. Comaneci gehört zu den Langzeit-Ambassadoren von Laureus. Sie lebt mit ihrem Mann Bart Conner, ebenfalls ehemaliger Turn-Olympiasieger, und dem gemeinsamen Sohn Dylan (7) in Norman, Oklahoma.

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