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Fabian Cancellaras Geheimnis gelüftet

Nicht der vermeintliche Motor im Rahmen, sondern eine «revolutionäre» Tretkurbel soll dem Berner erlauben, sein Rennvelo mit grösserer Effizienz fortzubewegen. Die Kurbel ist vom Weltverband UCI erlaubt.

Die Tretkurbel: Gemäss einer belgischen Zeitung ist dieses technische Utensil das (erlaubte) Geheimnis von Fabian Cancellara.
Die Tretkurbel: Gemäss einer belgischen Zeitung ist dieses technische Utensil das (erlaubte) Geheimnis von Fabian Cancellara.
Reuters

Die Enthüllung stammt von der belgischen Zeitung «La Dernière Heure/Les Sports». Sie berichtet, der technischen Neuerungen stets aufgeschlossene Berner sei auf einen italienischen Ingenieur gestossen, der ihn seit vier Jahren mit der neuartigen Tretkurbel namens «Gold-Race» versorge. Die Neuerung besteht offenbar aus Graphit-Kugellagern sowie einem speziellen Öl.

Gemäss Labortests habe sich ein um 95 Prozent geringerer Widerstand sowie ein Zeitgewinn von bis zu 2,5 Sekunden pro Kilometer ergeben. Demzufolge lassen sich grössere Gänge treten.

Das System wird angeboten

Dem Bericht zufolge hat sich Cancellara zu Beginn der Zusammenarbeit mit dem italienischen Ingenieur zusichern lassen, dass kein anderer Fahrer mit dem System «Gold-Race» ausgerüstet werde. Dies hätte allerdings den Bestimmungen der UCI widersprochen, wonach alle Bestandteile im Handel verfügbar sein müssen. Mittlerweile wird das System zu rund 1450 Franken angeboten.

Im Profifeld wird es allerdings kaum eingesetzt. Die Vermutungen gehen in die Richtung, dass sich die Berufsfahrer nur selten für technische Innovationen interessieren. Letztes Jahr habe aber der Luxemburger Andy Schleck, Teamgefährte von Fabian Cancellara, in den Bergetappen das gleiche Tretlager eingesetzt.

si

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