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Für Cancellara ist die Vuelta zu Ende

Der Berner Radprofi tritt nach der 16. Etappe der Spanien-Rundfahrt die Heimreise an. Juan José Haedo kommt kampflos zum Tagessieg, Juan José Cobo bleibt Leader.

Die WM hat Priorität: Fabian Cancellara (r.) reist aus Spanien ab.
Die WM hat Priorität: Fabian Cancellara (r.) reist aus Spanien ab.
Keystone

«Um frisch an die Weltmeisterschaft in Kopenhagen zu kommen, benötige ich einige Ruhetage», sagte Cancellara zu seinem Ausstieg. Der Berner hatte sich in den Flachetappen für seinen Teamkollegen Daniele Bennati ins Zeug gelegt und ansonst versucht, den beiden Teamleader Jakob Fuglsang (Dä) und Maxime Monfort beizustehen. Via seine Sportgruppe Leopard-Trek liess Cancellara auch verlauten, dass er am 21. September an der Zeitfahren-WM an den Start gehen wird: "Der Weltmeister sollte sein Trikot immer verteidigen. Deshalb versuche ich, zum fünften Mal dieses Rennen zu gewinnen." Noch vor wenigen Tagen hatte sich der Spezialist der Prüfungen gegen die Uhr bedeckt gegeben, ob er zum WM-Zeitfahren antritt.

Am Ende der 16. Etappe fruchteten Stuart O'Gradys (Au) und Cancellaras Einsatz nichts, um Daniele Bennati doch noch zum Sprintsieg zu führen. Entschieden wurde der Massenspurt in Haro durch einen Verkehrskreisel. Die Veranstalter hatten dieses Hindernis in die letzten 1000 m eingebaut, und eine Handvoll Fahrer der Spitze des Feldes wählte den falschen Weg in eine Sackgasse. So sah sich der Argentinier Juan José Haedo plötzlich alleine auf dem Weg zum ersten Etappensieg eines Radprofis aus Argentinien. Bennati und sein Landsmann Alessandro Petacchi hatten regelrecht das Nachsehen.

Leader baut Vorsprung aus

Weil sich das Feld wegen des Verkehrskreisels aufsplitterte, vermochte der aufmerksame Gesamterste Juan José Cobo seinen Vorsprung gegenüber dem drittklassierten Bradley Wiggins (Gb) um fünf auf 51 Sekunden auszubauen. Für Christopher Froome (Gb) auf Platz 2 hingegen blieb der Rückstand mit 20 Sekunden gleich.

si/fal

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