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Geduldsprobe für Schweizer Reitequipe

Die Schweizer Springreiter müssen weiter auf die ihnen zustehende Olympia-Teammedaille von Hongkong warten.

Verzögerung: Der Dopingfall von Camiro mit Reiter Hansen zieht sich noch Wochen hin.
Verzögerung: Der Dopingfall von Camiro mit Reiter Hansen zieht sich noch Wochen hin.
Keystone

Der «Doping- oder Medikationsfall» von Camiro, dem positiv getesteten Pferd des Norwegers Tony André Hansen, verzögert sich weiter.

Auf den 8. November ist in Lausanne ein erneutes Hearing im Beisein des Angeklagten und seiner Anwälte geplant. Hansen wird als Co-Anwalt vom Basler Urs Walz vertreten, dessen Auftritte die Fédération Equestre Internationale (FEI) fürchtet. «Ich kann in diesem Verfahren nur gewinnen», sagte Walz. «Entweder siege ich für meinen Klienten oder für die Schweiz.»

Entscheid erst Ende November?

Er sieht aber in dem erneut verzögerten Verfahren kaum eine Chance für Hansen, wenn die FEI nach ihren gültigen Reglementen ohne Schwellenwerte urteilt. Nur Fehler im Labor oder bei den Probeentnahmen, sogenannte Verfahrensfehler, könnte die Schweiz noch um die Team-Bronzemedaille bringen, die Norwegen in Hongkong überraschend vor der Schweiz gewonnen hat.

Gemäss Walz und den Erfahrungen, die er mit dem FEI-Tribunal gemacht hat, dürfte das Strafmass und die wahrscheinliche Disqualifikation Hansens frühestens Ende November bekannt werden.

si/fal

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