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Schweizer Triathleten verpassen die Top 10

Der Brite Alistair Brownlee wiederholt in Rio seinen Triathlon-Olympiasieg von 2012. Silber holt sein Bruder Jonathan. Die beiden Schweizer verpassen die Medaillenränge.

Am Ende ist es der 16. Rang: Andrea Salvisberg (r.) zeigt zu Beginn des Wettkampfs eine starke Leistung. (18. August 2016)
Am Ende ist es der 16. Rang: Andrea Salvisberg (r.) zeigt zu Beginn des Wettkampfs eine starke Leistung. (18. August 2016)
AP Photo/ Felipe Dana
Sven Riederer läuft es schon im Schwimmen nicht rund. Er büsst zu viel Zeit ein. Am Schluss wird der Zürcher 19.
Sven Riederer läuft es schon im Schwimmen nicht rund. Er büsst zu viel Zeit ein. Am Schluss wird der Zürcher 19.
Laurent Gillieron, Keystone
Die Gebrüder Brownlee dominieren diesen Wettkampf: Alistair (r.) gewinnt den Triathlon vor seinem Bruder Jonathan.
Die Gebrüder Brownlee dominieren diesen Wettkampf: Alistair (r.) gewinnt den Triathlon vor seinem Bruder Jonathan.
Leon Neal, AFP
Dritter wird überraschend der Südafrikaner Henri Schoemann (v.).
Dritter wird überraschend der Südafrikaner Henri Schoemann (v.).
Getty Images/ Bryn Lennon
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Die Brüder Alistair und Jonathan Brownlee aus Leeds gaben wie erwartet von A bis Z den Ton an und setzten sich zu Beginn der Laufstrecke von acht verbliebenen Konkurrenten nach dem Radfahren sofort ab. In der vorletzten von vier Laufrunden distanzierte der 28-jährige Alistair Brownlee auch seinen zwei Jahre jüngeren Bruder Jonathan und holte mit sechs Sekunden Vorsprung die Goldmedaille. Alistair Brownlee wurde damit als erster Triathlet überhaupt Doppel-Olympiasieger. Bronze gewann der Südafrikaner Henri Schoeman mit 42 Sekunden Rückstand.

Nach der Hälfte der Laufstrecke hatte der EM-Dritte Andrea Salvisberg noch den 7. und nach dem Radfahren gar den 5. Platz belegt. Danach musste der 27-jährige Berner dem Kräfteverschleiss aber Tribut zollen und klassierte sich al 16. Sven Riederer, der zweite Schweizer am Start, verfehlte als 19. ein Diplom noch deutlicher. Der Olympia-Dritte von 2004 hatte bereits im Schwimmen (28. Rang) zu viel Terrain eingebüsst.

Bei Olympia gab es durch Schweizer bislang vier Top-8-Klassierungen. Riederer holte 2004 in Athen Bronze und war vor vier Jahren Achter. Ebenfalls jeweils Achter wurden Reto Hug (2000 in Sydney) und der 2004 in Athen erstmals für die Schweiz startende französisch-schweizerische Doppelbürger Olivier Marceau.

(SDA)

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