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Giulia Steingrubers Höhenflug mit Turbulenzen

Der WM-Sprungfinal verdeutlichte es: Die Schweizerin muss um den Anschluss an die Spitze kämpfen.

Giulia Steingruber am Stufenbarren in Nanning. Foto: AFP
Giulia Steingruber am Stufenbarren in Nanning. Foto: AFP

Straff sind sie, die Hierarchien im Nationalkader der Schweizer Kunstturnerinnen. Sie mögen im Lauf der vergangenen Jahre aufgeweicht worden sein, weil Cheftrainer Zoltan Jordanov und Spitzenturnerin Giulia Steingruber sich auch menschlich angenähert haben, aber unverändert ist klar: In der Halle ist Jordanov der Chef und Steingruber die Befehlsempfängerin. Ihrer drei EM-Medaillen zum Trotz. «Wir diskutieren, dann entscheide ich», so beschreibt es Jordanov. Mit seiner Taktik war der ­Ungare bislang fast immer richtig gelegen. Die Ausnahme hatte der Sprung­final von London 2012 gebildet.

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