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Zwei Sportler gleichauf bei den Laureus-Awards

Bei den Laureus Auszeichnungen in Berlin kommt es gleich zu einem doppelten Novum.

dpa
Einer von zwei Siegern bei den Männern: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton.
Einer von zwei Siegern bei den Männern: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton.
Jörg Carstensen, Keystone
Ebensowenig vor Ort, aber alleinige Siegerin in der Hauptkategorie der Frauen: Überturnerin Simone Biles.
Ebensowenig vor Ort, aber alleinige Siegerin in der Hauptkategorie der Frauen: Überturnerin Simone Biles.
Keystone
Schon länger ein Mitglied der Laureus Academy: Boris Becker (M) kam mit seinen Söhnen Noah (l) und Elias (r) zur Verleihung.
Schon länger ein Mitglied der Laureus Academy: Boris Becker (M) kam mit seinen Söhnen Noah (l) und Elias (r) zur Verleihung.
Jörg Carstensen, Keystone
Sein Team gewann in der Kategorie Team des Jahres: Siya Kolisi, Captain des Rugby-Weltmeisters Südafrika.
Sein Team gewann in der Kategorie Team des Jahres: Siya Kolisi, Captain des Rugby-Weltmeisters Südafrika.
Jörg Carstensen, Keystone
Skateboard-Legende und Laureus-Botschafter: Tony Hawks.
Skateboard-Legende und Laureus-Botschafter: Tony Hawks.
Jörg Carstensen, Keystone
Gäste aus der Schweiz: Manuela Schär war als beste Behindertensportlerin nominiert und kam mit Begleitung.
Gäste aus der Schweiz: Manuela Schär war als beste Behindertensportlerin nominiert und kam mit Begleitung.
Jörg Carstensen, Keystone
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Fussball-Weltstar Lionel Messi und der sechsmalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton sind in der Hauptkategorie gemeinsam mit dem Laureus als Sportler des Jahres ausgezeichnet worden. Der Argentinier vom FC Barcelona – als erster Fussballer überhaupt – und der britische Mercedes-Pilot erhielten bei der Wahl für die 20. Laureus World Sports Awards in Berlin ungewöhnlicherweise die gleiche Anzahl an Stimmen.

Hamilton nahm den Sportpreis am Montagabend bei einer Gala in der Verti Music Hall aus den Händen von Arsène Wenger entgegen. «Das ist so unglaublich, die Grössen zu sehen, denen ich jetzt folgen darf», sagte der 35-Jährige auf der Bühne: «Ich wurde von vielen von euch inspiriert.» Messi (32) war nicht nach Berlin gereist und übermittelte seinen Dank per Video.

Den Laureus für die beste Sportlerin erhielt wie im Vorjahr die viermalige Turn-Olympiasiegerin Simone Biles aus den USA. Mannschaft des Jahres wurde das südafrikanische Rugby-Nationalteam, das Ende vergangenen Jahres den WM-Titel gewonnen hatte.

Nachwuchs-Rennfahrerin Sophia Flörsch wurde für das Comeback des Jahres geehrt. Die 19 Jahre alte Münchnerin setzte sich unter anderen gegen den ebenfalls nominierten FC Liverpool von Trainer Jürgen Klopp durch. Flörsch war am 18. November 2018 in Macau schwer verunglückt und hatte sich den siebten Halswirbel gebrochen. Nach einer monatelangen Rehabilitation stieg sie im März 2019 schon wieder in ein Formel-3-Auto. Ein Jahr nach ihrem Crash war sie erneut in Macau angetreten.

Den Preis als Behindertensportlerin des Jahres bekam die Amerikanerin Oksana Masters. Weitere Laureus Awards erhielten der kolumbianische Tour-de-France-Sieger Egan Bernal für den Durchbruch des Jahres und Snowboarderin Chloe Kim als Action-Sportlerin.

Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist knapp ein Jahr nach seinem Karriereende mit dem Laureus-Sportpreis für sein Lebenswerk geehrt worden. Der 41-Jährige aus Würzburg hatte im vergangenen April seine beeindruckende Laufbahn bei den Dallas Mavericks in der NBA nach 21 Jahren beendet. 2011 gewann er mit den Texanern die Meisterschaft, 2007 wurde er als erster Europäer zum wertvollsten Spieler der NBA gewählt.

Die Laureus World Sports Awards sind die einzige weltweite Preisverleihung, bei der in unterschiedlichen Kategorien die besten Sportler des vergangenen Jahres ausgezeichnet werden. Unter den mehr als 60 Mitgliedern der Laureus-Akademie sind ehemalige Sportgrössen wie Boris Becker und Katarina Witt.

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