Zum Hauptinhalt springen

High in Hawaii

Kaum ist Luca verreist, erfährt Bruno eine märchenhafte Geschichte rund um den Ironman in Hawaii – und eine überglückliche Teilnehmerin.

Luca ist weg, verreist in die Berge, und so sitzt Bruno an diesem Morgen für einmal in einem anderen Bistro im Seefeld, es ist ein spezielles, schöne und teure Bikes sind vor einer Wand aufgestellt, eine Ampel davor, sie zeigt, was manche sich für Zürich wünschen, immer Grün für die ­Velofahrer. Entspannende Musik kommt aus den Lautsprechern, ­zwischendurch brasilianische Klänge, und der Espresso macchiato schmeckt köstlich.

Am Nebentisch hat eine Frau mit einer Kollegin Platz genommen, im mittleren Alter ist sie, sie ist Bruno sofort aufgefallen. Sie erzählt auf­geregt, und irgendwie scheint sie alles noch immer nicht zu fassen, sie strahlt, überglücklich wirkt sie, ihre Wangen sind leicht gerötet, wie nach einer grossen Anstrengung. «Einfach ­unglaublich» sei alles, und sie spricht über diese grosse Hitze, wie sie gelitten und gekämpft habe, sie habe gespürt, dass sie diesmal nicht so schnell ­unterwegs sei, «bei dieser Hitze», und nie hätte sie geglaubt, dass so etwas möglich wäre, «nie, nie», sie sagt es laut lachend. Ihre Laune ist ­ansteckend. Sie schwebt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.