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«Ich brauche niemanden, der für mich denkt»

Jan van Berkel startete beim Zürich Ironman als Favorit, er lag in Führung und wurde doch nur Fünfter. Er brauche nun einen Ernährungsberater, sagt der 28-jährige Bülacher, keinen Proficoach.

«Es kam wieder der Punkt, an dem nichts mehr funktionierte»: Jan van Berkel. Foto: Keystone
«Es kam wieder der Punkt, an dem nichts mehr funktionierte»: Jan van Berkel. Foto: Keystone

Sie reisten ­gestern an die grosse Ironman-Sieger­ehrung auf der Landiwiese. Eine Straf­aufgabe?

Gar nicht. Dieses Awards Banquet ist Teil unseres Sports. Da gibt es solche, die besser waren also du, und solche, die dich bewundern, auch wenn du nicht gewonnen hast. Mit meiner Präsenz zolle ich all diesen Leuten Respekt. Das erklärt auch, dass ich mich trotz der Enttäuschung am späten Sonntagabend zur Ziellinie begab, um die letzten Finisher zu begrüssen. Das ist Ironman. Das hat Tradition. Und: Schämen muss ich mich nicht, nur weil ich schlechter war als ­erwartet.

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