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«Ich will bei der ersten Abfahrt am Start stehen»

Noch immer muss Beat Feuz um die Fortsetzung seiner Karriere bangen. Im Interview erklärt der Skistar, warum er trotz aller Rückschläge den Glauben an eine bessere Zukunft nie verloren hat.

Sand statt Schnee: Beat Feuz im Swiss-Ski-Trainingslager auf Mallorca.
Sand statt Schnee: Beat Feuz im Swiss-Ski-Trainingslager auf Mallorca.
Keystone

Die Nachricht ist ungewohnt. Beat Feuz, so hört man im Teamhotel der Schweizer Skifahrer auf Mallorca, soll die Gruppe beim Velofahren nicht nur angeführt, sondern mit einem kräftigen Antritt gar fast gesprengt haben. Feuz? Der galt einst nicht als Trainingsweltmeister, und das alljährliche Angebot von Bicycle Holidays Max Hürzeler, mit Rennvelotouren den Trainingsalltag auf Mallorca aufzulockern, war nicht seine Lieblingsbeschäftigung. Doch nach seinem Totalschaden im linken Knie, der ihn vergangenen Sommer beinahe den Unterschenkel gekostet hat, ist der Emmentaler froh um jede sportliche Betätigung, die ihn schmerzfrei näher ans momentan noch so ferne und ungewisse Comeback bringt. Elfmal, sagt Feuz, sei das Knie innert kürzester Zeit operiert worden, sein Knorpel ist heftigst beschädigt, der Meniskus praktisch weg. Ungebrochen ist bei Beat Feuz der Wille, nochmals ganz vorne in der Weltspitze mitzufahren.

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