Zum Hauptinhalt springen

«Ich würde heute einiges anders machen»

Sportmediziner Bernhard Segesser wehrt sich dagegen, dass auch in der Schweiz eine ganze Sportlergeneration des Dopings verdächtigt wird.

Er profitierte stark vom zwanglosen Umgang mit Medikamenten und Therapieformen in der Schweiz: Werner Günthör, in den 80er- und 90er-Jahren einer der weltbesten Kugelstösser (hier 1993 im Letzigrund).
Er profitierte stark vom zwanglosen Umgang mit Medikamenten und Therapieformen in der Schweiz: Werner Günthör, in den 80er- und 90er-Jahren einer der weltbesten Kugelstösser (hier 1993 im Letzigrund).
Keystone
Zuoberst auf dem Podest: Werner Günthör gewinnt im August 1987 an den Leichtathletikweltmeisterschaften in Rom Gold.
Zuoberst auf dem Podest: Werner Günthör gewinnt im August 1987 an den Leichtathletikweltmeisterschaften in Rom Gold.
Keystone
Unter Dauerverdacht: Wer so überlegen gewinnt wie Usain Bolt (bei seinem Olympiasieg 2012 über 100 Meter), der wird auch trotz Kontrollen argwöhnisch beobachtet.
Unter Dauerverdacht: Wer so überlegen gewinnt wie Usain Bolt (bei seinem Olympiasieg 2012 über 100 Meter), der wird auch trotz Kontrollen argwöhnisch beobachtet.
Brian Snyder, Reuters
1 / 6

Der Sportmediziner Bernhard Segesser könnte längst seine Pension geniessen. Aber er ist auch mit 70 Jahren eine Kapazität bei Achillessehnenverletzungen. Deshalb arbeitet er weiter an der Rennbahnklinik in Muttenz, die er einst selber gegründet hat. Segesser will erklären, wie das war, damals. Auch anhand von Zeitungsartikeln der 70er- und 80er-Jahre, die er zur Illustration herausgesucht hat. Es sind diese Sportdekaden, die durch die Dopingaufarbeitung in Deutschland und Frankreich wieder in den Vordergrund gerückt sind.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.