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Im Bann der kleinen Bälle

Bei der Familie Anderegg drehen sich Gespräche oft um ein Spiel, das viele gar nicht als Wettkampfsport kennen. Der Vater, die Mutter und die Söhne gehören in ihren Kategorien zu den Besten der Schweiz.

Welchen Ball nehmen wir? Roger, Lars, Claudia und Jan Anderegg haben sich dem Minigolf verschrieben.
Welchen Ball nehmen wir? Roger, Lars, Claudia und Jan Anderegg haben sich dem Minigolf verschrieben.
Walter Pfäffli

Es darf geraten werden, wo sich Roger und Claudia Anderegg kennen gelernt haben. Die Antwort liegt auf der Hand: bei einem Minigolfturnier. 1976 hatte er in Burgdorf damit angefangen, die Sportart wettkampfmässig zu betreiben. Er war damals 12 Jahre alt. Sie tat mit 14 Jahren 1978 in Garmisch-Partenkirchen das Gleiche. Mittlerweile ist Roger Anderegg seit 23 Jahren Präsident des MC Burgdorf und gehört wie seine Frau und die Söhne Jan (16) und Lars (15) zu den Besten in der Schweiz. Die Ersiger haben alle nationalen Meistertitel geholt, Jan Anderegg ist die aktuelle Nummer 1 in der Weltrangliste seiner Altersklasse. «Es gibt Kollegen, die zuerst darüber lachen, wenn ich von Minigolf als Wettkampfsport erzähle», sagt Jan Anderegg. «Wenn sie dann an ein Turnier kommen, sehen sie, was dahintersteckt.» Minigolf ist Konzentration, Technik, viel Trainingsarbeit, um die Bälle mit der nötigen Präzision spielen zu können. «Es ist wichtig, dass ich oft spiele, um das nötige Gefühl für Schlaghärte und Tempo zu bekommen», sagt Jan Anderegg. In einem Sport, in dem sich viel auch um die Wahl des richtigen Balls dreht.

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