Steve Guerdat verpasst die Medaille knapp

Im Einzelfinal der Springreiter an den Olympischen Spielen in Rio reitet der Schweizer Steve Guerdat hauchdünn an einer Medaille vorbei. Der Jurassier belegt Platz 4.

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Guerdat blieb mit seinem Franzosen-Wallach wie fünf weitere Reiter in beiden Durchgängen des Einzelfinals makellos und qualifizierte sich souverän für das Stechen. Im Endkampf war die Chance auf die Wiederholung des vor vier Jahren gewonnenen Olympia-Titels allerdings schon beim ersten Hindernis vertan. Beim Steilsprung fiel eine Stange, der Traum, als erster Springreiter zweimal in Folge Gold bei Olympischen Spielen zu holen, war ausgeträumt. Platz 3 verpasste Guerdat schliesslich um 99 Hundertstel.

Olympiasieger wurde der bereits 58-jährige Nick Skelton mit dem Holländer-Hengst Big Star vor dem Schweden Peder Fredericson mit dem Belgien-Wallach All In und dem Kanadier Eric Lamaze, dem Olympiasieger von 2008, mit der Hannoveraner Stute Fine Lady. Skelton liess sich zum zweiten Mal olympisches Gold umhängen. Vor vier Jahren hatte er sich den Olympiasieg mit dem Team gesichert.

Vier Punkte für Fuchs

Martin Fuchs musste seine Ambitionen im zweiten Normalparcours begraben. Fuchs, der mit dem Westfalen-Wallach Clooney im ersten Durchgang ebenfalls makellos geblieben war, hatte in der Reprise einen Abwurf zu verzeichnen.

Der dritte Schweizer Reiter Romain Duguet schied schon im ersten Teil des Finals aus. Der gebürtige Franzose versah sich mit der Franzosen-Stute Quorida de Treho gleich dreimal. (lif/sda)

Erstellt: 19.08.2016, 14:53 Uhr

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