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Lisa Urech im Halbfinal

Trotz mässiger Leistung qualifizierte sich die Hürdensprinterin Lisa Urech an der Leichtathletik-WM für die Halbfinals. Ein weiterer Schweizer Sprinter schaffte den Einzug in die nächste Runde.

Noch nicht richtig in Fahrt: Lisa Urech bei ihrem Einsatz.
Noch nicht richtig in Fahrt: Lisa Urech bei ihrem Einsatz.
Keystone

Die Hürdensprinterin Lisa Urech hat an der WM in Daegu die Pflicht erfüllt. Die 22-Jährige vermochte ihr Potenzial allerdings nicht abzurufen; sie kam nie richtig in Fahrt. Deshalb fiel ihre Zeit mit 13,16 Sekunden mehr als bescheiden aus – nur einmal in diesem Jahr war die Schweizer Rekordhalterin langsamer gewesen. Von den 24 Halbfinalistinnen waren nur zwei schwächer. Sie habe nun Zeit, um die richtigen Schlüsse aus diesem Lauf zu ziehen, sagte die EM-Siebente des vergangenen Jahres. Für Urech geht es am Samstag um 12.15 Uhr Schweizer Zeit weiter. Die beste Marke in den Vorläufen setzte wie erwartet die Australierin Sally Pearson, die mit 12,53 lediglich um fünf Hundertstel über ihrer Jahresweltbestleistung blieb.

Schenkel erreichte als Dritter in seiner Serie ebenfalls direkt die nächste Runde, die heute Mittag stattfindet. Der 23-jährige Zürcher lief 20,77 Sekunden – seine Saisonbestzeit beträgt 20,51. Über 100 m hatte Schenkel die Halbfinals noch um drei Hundertstel verpasst. Schneeberger war mit 20,81 nur um vier Hundertstel langsamer als sein Teamkollege, dennoch kam er in seinem Vorlauf nicht über Rang 5 hinaus; zum Weiterkommen hätte er Dritter werden oder eine Zeit von 20,70 erzielen müssen. Der 30-jährige Berner beendete die WM unter 53 Startern als 23. Nicht auf Touren kam Alex Wilson (21,25/45.), der aufgrund der Folgen einer Magenverstimmung nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Schnellster der Vorläufe war mit 20,30 Sekunden der jamaikanische Topfavorit Usain Bolt. Es scheint, als hätte er die Disqualifikation über 100 m verdaut.

Die russische 4x400-m-Staffel der Frauen erzielte in 3:20,94 eine Jahresweltbestleistung.

si/mrs

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