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Lisa Urech um zwei Hundertstel am Final vorbei

Die Schweizer Hürdensprinterin Lisa Urech hat den WM-Final in Daegu um zwei Hundertstel verpasst. Sie scheidet als Neunte in 12,86 Sekunden in den Halbfinals aus.

Konnte sich als Neunte nicht für den Final qualifizieren: Die Schweizer Hürdenläuferin Lisa Urech.
Konnte sich als Neunte nicht für den Final qualifizieren: Die Schweizer Hürdenläuferin Lisa Urech.
Keystone

Je zwei Erstklassierte der drei Serien plus zwei Zeitbeste erreichten den Final. Um über die Zeit in den Endlauf vorzustossen, wären 12,84 Sekunden nötig gewesen. Diesen Wert lief die Kanadierin Nikkita Holder in der letzten Serie und schubste damit Urech aus dem Finalfeld.

Urech belegte in ihrer Serie Rang 3, hinter Phylicia George (Ka/12,73) und Kellie Wells (USA/12,79). Mit 12,86 Sekunden bei Windstille zeigte die Schweizerin eine starke Leistung. Ihr Schweizer Rekord von 12,62 Sekunden darf nicht als Massstab herangezogen werden. Dieser bildet einen Ausreisser nach oben. Lisa Urech hat ihre Leistung erbracht, und vorallem die richtigen Schlüsse nach dem Vorlauf gezogen. Am Freitag war die EM-7. von Barcelona 2010 mit 13,16 Sekunden harzig in den Wettkampf gestartet. Ihr Potenzial liegt derzeit zwischen 12,8 und 12,9 Sekunden.

Pearson dominant

Die Australierin Sally Pearson schob sich für den Endlauf in die Favoritenrolle. Sie lief in den Halbfinals mit 12,36 Sekunden Jahresweltbestzeit und steigerte sich im Endlauf nochmals auf 12,28. Sie kam bis auf sieben Hundertstel an den Uralt-Weltrekord (1988) der Bulgarin Yordanka Donkova heran.

Die letzte, kleine Chance der Schweiz auf eine Finalklassierung (Top 8) an den WM in Daegu bietet sich am Sonntag der Männer Sprintstaffel. Letzten Samstag hatte Irene Pusterla im Weitsprung enttäuscht. Letztmals hatten in Osaka 2007 Schweizer Athleten eine Finalklassierung geschafft. Marathonläufer Viktor Röthlin holte Bronze, Dreispringer Alexander Martinez wurde Achter.

si/ot

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