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Lisa Urech vom Pech verfolgt

In der vergangenen Woche musste sich die Schweizer Hürdensprinterin Lisa Urech erneut operieren lassen. Die Bernerin brauchte denselben Eingriff wie vor einem Jahr – nur dieses Mal auf der anderen Seite.

Vorerst zum letzten Mal die Schuhe geschnürt: Lisa Urech beim internationalen Meeting in Bellinzona. (5. Juni 2012)
Vorerst zum letzten Mal die Schuhe geschnürt: Lisa Urech beim internationalen Meeting in Bellinzona. (5. Juni 2012)
Keystone

Lisa Urech, die Schweizer Rekordhalterin über 100 Meter Hürden, wurde an der rechten Hüfte wegen eines Labrumrisses operiert. Die Operation wurde in München vorgenommen und verlief gemäss Urechs Vertrauensarzt Roland Biedert «völlig komplikationslos». Die Bernerin, die sich vor einem Jahr bereits der gleichen Operation – damals an der linken Hüfte – hatte unterziehen müssen, wird für vier bis sechs Wochen Gehhilfen in Anspruch nehmen müssen.

Den Hauptteil der Rehabilitation wird Urech bei ihrem Physiotherapeuten Daniel Troxler in Bern und Biel absolvieren. «In den nächsten Monaten wird eine vollständige Ausheilung angestrebt, was einen langsamen Aufbau notwendig macht», so Dr. Biedert, der eine «positive Prognose» dafür abgibt, dass die Hürdensprinterin auch künftig auf gleichem Niveau Spitzensport betreiben kann.

«Ich nehme jetzt Schritt für Schritt in Angriff und will so schnell wie möglich gesund werden», so Urech, die nach der neuerlichen Operation nur wenig Schmerzen verspürt. Da der Zeitpunkt des Wiedereinstiegs ins Wettkampfgeschehen offen ist, verzichtet die 23-jährige Emmentalerin vorerst auf eine Wettkampfplanung. Urech hat für den Moment mit «meinem BWL-Studium eine neue Herausforderung gefunden».

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