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Olympia zu Hause – Fluch oder Segen?

Andy Murray (gegen Roger Federer) und Bradley Wiggins (gegen Fabian Cancellara) gehören zu den Goldanwärtern Britanniens. Mit dem Publikum im Rücken fliegen sie zum Erfolg – müsste man meinen. Es gibt aber auch berühmte Gegenbeweise.

Lieber Gold als einen Major-Titel: Andy Murray posiert mit der olympischen Fackel. (23. Juli 2012)
Lieber Gold als einen Major-Titel: Andy Murray posiert mit der olympischen Fackel. (23. Juli 2012)
Keystone
«Ich habe viel geweint»: Murray nach seiner Finalniederlage gegen Roger Federer am Grand-Slam-Turnier von Wimbledon. (8. Juli 2012)
«Ich habe viel geweint»: Murray nach seiner Finalniederlage gegen Roger Federer am Grand-Slam-Turnier von Wimbledon. (8. Juli 2012)
Keystone
Herausgefordert: Fabian Cancellara ist im Zeitfahren einer von Wiggins' grossen Gegenspielern. (9. Juli 2012)
Herausgefordert: Fabian Cancellara ist im Zeitfahren einer von Wiggins' grossen Gegenspielern. (9. Juli 2012)
Keystone
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Der Chinese Liu Xiang hätte der grosse Star der Olympischen Sommerspiele 2008 werden sollen. Doch sein Traum von der Goldmedaille über 110 Meter Hürden zerbrach noch vor dem ersten Hindernis – 91'000 Menschen im Stadion und Abermillionen vor den TV-Bildschirmen sahen zu. Statt als Triumphator über die Ziellinie zu schiessen, riss sich Liu Xiang die Startnummer 1356 von der Hose und humpelte zurück in Richtung Start. Der Weltrekordler habe wegen einer überaus schmerzhaften Entzündung am Achillessehnenansatz aufgeben müssen, lautete die offizielle Version der Chinesen. Liu Xiang sei nicht fit gewesen und die chinesischen Offiziellen hätten ihn deshalb zum Forfait gedrängt, besagten Gerüchte, die kurz darauf aufkamen.

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