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Russe schlägt dem gesamten Feld ein Schnippchen

Nach einer Flucht über 170 km gewann Pawel Brutt die 2. Etappe der Tour de Romandie nach Leysin. Mit diesem Erfolg übernahm der Russe auch die Leaderposition.

Ein Quartett entwich dem Feld unmittelbar nach dem Start in Martigny. Weil es sich bei den vier Ausreissern vornehmlich um Roller handelte, schenkte das Feld dem Fluchtunternehmen offenbar zu wenig Beachtung. Erst als sich der Vorsprung der Flüchtlinge bei zwölf Minuten einpendelte, wurden im Feld die Zügel angezogen. Doch sechs Minuten Rückstand zu Beginn des Anstiegs zum Col du Pillon und noch immer vier Minuten auf der Passhöhe erwiesen sich als zu grosses Handicap. Im Ziel lag der von Damiano Cunego angeführte harte Kern des Feldes noch immer zwei Minuten zurück.

Im Schlussaufstieg nach Leysin gelang es Pawel Brutt, seine drei Begleiter hinter sich zu lassen. Der Russe kam mit beinahe einer Minute Vorsprung zu seinem wichtigsten Sieg dieser Saison. Ende Februar hatte er ein Eintagesrennen auf Sardinien für sich entschieden. Seinen auf internationaler Ebene wichtigsten Erfolg feierte Brutt vor drei Jahren bei seinem Sieg in der 5. Etappe des Giro d'Italia.

si/fal

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