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Steck in seinem letzten Interview: «Scheitern heisst sterben»

Von Ueli Steck weiss man viel, aber nicht, wie er sich sportlich auf eine Expedition vorbereitet. Warum?

Was führte dazu?

Wird Ihr Tun damit gefährlicher, weil sich alles um Leistung dreht?

Sie sagten einmal, Sie seien erschrocken, weil Sie merkten: Viele Alpinisten starben mit 40 bis 45. Sie sind in diesem Lebensabschnitt.

Wie muss man das Everest-Lhotse-Projekt einordnen?

Trotzdem wollen Sie möglichst schnell vom einen zum anderen Gipfel, müssen auf über 8000 m übernachten, also in der ­sogenannten Todeszone.

Gipfelstürmer: Ueli Steck auf dem Peuterey-Grat am Montblanc. Foto: Robert Bösch

Wie haben Sie sich körperlich auf dieses Ziel vorbereitet?

Rennen Sie nur hinauf oder auch hinunter?

Wie reagierten die gewöhnlichen Eiger-Alpinisten in Vollmontur, wenn Sie mit Laufschuhen und Shirt an ihnen vorbeirannten?

Sie rannten den Eiger in Turnschuhen hoch. Ist das nicht gefährlich?

3000 Höhenmeter an einem Stück rennend zu bewältigen, ist enorm. Haben Sie das immer gekonnt?

Verlieren Sie wie ein Topläufer auf ein Ziel hin Gewicht, oder nehmen Sie zu, um Reserven zu haben?

«Meine klassische Trainingsstrecke: von Grindelwald auf den Eiger.»

Sie trainieren neben Körper auch Geist. Wie?

Wann beginnen Sie, in Ihre Welt abzutauchen?

Sie haben schon den sogenannten Tunnelblick des Sportlers?

Wer darf noch mit Ihnen reden?

Werden Sie dünnhäutiger, je näher der Start rückt?

Sie arbeiten mit einem Coach zusammen. Warum?

Trachsel arbeitet als Physio­therapeut am Bundesamt für Sport in Magglingen, betreut unter anderen Dario Cologna. Haben Sie vom Langlauf-Olympiasieger gar Trainings übernehmen können?

Wie ernähren Sie sich während einer Vorbereitung?

. . . wiegen Sie sich täglich?

«Ich gehe nicht in die Schneelöcher extra nach Toten schauen.»

Vertrauen Sie sich auch nach so vielen Jahren Leistungssport nicht?

Aber nach einem Training mit 3000 Höhenmetern und fünf Laufstunden können Sie eine Menge Kalorien verdrücken!

Wo stehen Sie?

Wie werden Sie sich während der Expedition ernähren?

Wenn Sie den Everest hochsteigen, wie viel essen und trinken Sie dann?

Sie werden viele Stunden ohne Sauerstoffzufuhr in der Todeszone verbringen. Wissen Sie schon, wie viele?

«Ich kann da oben noch klar denken, aber nur sehrlangsam.»

Wie fühlen sich diese 20 Prozent auf 8800 m an?

Steck auf der Lhotse-Flanke im Himalaja. (Foto: Ueli Steck)

Nimmt man die Verstorbenen entlang der Route noch wahr?

Schlucken Sie während einer solchen Besteigung Medikamente?

Aber gegen ein allfälliges Lungenödem wegen der enormen Höhe haben Sie ein Mittel dabei?

Wann wird diese Expedition für Sie ein Erfolg sein?