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Schon wieder Leaderwechsel im Giro

Nach dem Sieg des Teams Liquigas im Mannschaftszeitfahren von Cuneo löste Vincenzo Nibali den Kasachen Alexander Winokourow als Leader ab.

Starkes Zeitfahren: Die Liquigas-Equipe von Vincenzo Nibali fuhr die Bestzeit und der Italiener ist neuer Leader im Giro d'Italia.
Starkes Zeitfahren: Die Liquigas-Equipe von Vincenzo Nibali fuhr die Bestzeit und der Italiener ist neuer Leader im Giro d'Italia.
Keystone

Das Team Astana war der grosse Verlierer dieser 4. Etappe. Die Mannschaft nahm diese Prüfung gegen die Uhr in Savigliano im strömenden Regen in Angriff. Doch dies war nicht das grosse Problem. Die Gruppe um Alexander Winokourow harmonierte schlecht, was sich vor allem in der Schlussphase manifestierte. Schon bei halber Distanz lag das Team Astana auf Rang 5. Diese Position vermochte die Mannschaft bis ins Ziel nicht zu verbessern.

Der Triumph des Teams Liquigas war nicht unbedingt erwartet worden. In der Hochgeschwindigkeitsprüfung schlug die italienische Sportgruppe das Sky Professional Team von Bradley Wiggins um 13 sowie das Team HTC-Columbia von Andreé Greipel und Michael Albasini um 21 Sekunden. Mit dem Ausgang des Rennens nie etwas zu tun hatte das BMC Racing Team. Schon nach einigen Kilometern hatten drei Fahrer dem Tempo von Strassenweltmeister Cadel Evans nicht mehr zu folgen vermocht. Am Schluss betrug das Defizit des Australiers auf die Bestzeit 1:21 Minuten.

Vincenzo Nibali aus dem Team Liquigas, der vor dem Transfer von Holland nach Italien fünf Sekunden Rückstand auf Winokourow aufgewiesen hatte, übernahm vom Kasachen die Maglia rosa. Der Sizilianer war ursprünglich gar nicht für die Teilnahme an diesem Giro d'Italia vorgesehen gewesen. Nachdem Franco Pellizotti wegen schwer zu deutenden Werten in seinem biologischen Pass suspendiert wurde, boten die Teamverantwortlichen Nibali kurzfristig als Ersatz für die Italien-Rundfahrt auf.

si

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