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Schweizer Radprofi in Dopingring involviert

Pirmin Lang gibt zu, Teil des Netzwerks von Dopingarzt Mark Schmidt gewesen zu sein.

Emil Bischofberger
Pirmin Lang bei einem seiner letzten Wettkämpfe 2017.
Pirmin Lang bei einem seiner letzten Wettkämpfe 2017.
Keystone

Pirmin Lang gab am Freitagabend auf Twitter bekannt, als Radprofi Teil des Dopingnetzwerks des deutschen Arztes Mark Schmidt gewesen zu sein. Dieses war Anfang 2019 im Rahmen der Operation Aderlass ausgehoben worden. Lang war Ende 2017 als Radprofi zurückgetreten, seither führte er als Sportlicher Leiter das erfolgreiche Nachwuchsteam Swiss Racing Academy. Dieses Amt legte er umgehend nieder, nachdem er im Rahmen der Ermittlungen zur Operation Aderlass von der Polizei verhört worden war, heisst es in einer Mitteilung des Teams.

Lang ist der erste Schweizer Sportler, der in die Operation Aderlass involviert ist. Aber nicht der erste mit Schweizer Bezug: Vergangenen Mai musste der Schweizer Rad-Nationaltrainer, der Deutsche Ex-Profi Danilo Hondo, aus demselben Grund von seinem Amt zurücktreten. Pikant ist überdies eine zweite Verbindung: Lang fuhr von 2013-16 fürs Schweizer Worldtour-Team IAM Cycling – genauso wie der Österreicher Stefan Denifl, ein weiterer geständiger Ex-Kunde von Dopingarzt Schmidt.

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