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Schweizer Sensation an der Fecht-WM

Die Basler Degenfechterin Laura Stähli sichert sich an der Weltmeisterschaft im chinesischen Wuxi die Bronzemedaille.

Sorgte für eine Überraschung: Laura Stähli (links).
Sorgte für eine Überraschung: Laura Stähli (links).
Keystone

Der Parcours endete für Laura Stähli in den Halbfinals. Dort unterlag sie der italienischen Weltranglisten-Leaderin Mara Navarria mit 8:15. Beide Halbfinalverliererinnen gewannen Bronze.

In den Viertelfinals besiegte Stähli sensationell die 25-jährige ungarische Olympiasiegerin Emese Szasz-Kovacs mit 14:13 in der Verlängerung, nachdem Stähli ab dem zweiten Drittel des Kampfes stets geführt hatte und die Ungarin 21 Sekunden vor Ablauf des Gefechts noch zum 13:13 ausgeglichen hatte.

Unerwarteter Erfolg

Laura Stähli sorgte für den grössten Schweizer Erfolg im Degenfechten der Frauen seit Tiffany Géroudets Titelgewinn an den Europameisterschaften 2011. Die Schweiz stellte im Degenfechten erst einmal den Weltmeister (Männer und Frauen): 1989 holte die Bernerin Anja Straub in Denver die Goldmedaille.

Stählis Explit erfolgte wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Kaum jemand hatte der Baslerin das Potenzial für eine Medaille zugesprochen. An den Europameisterschaften in diesem Jahr scheiterte Stähli in den Sechzehntelfinals, an Weltcupturnieren resultierten zuletzt bloss noch die Plätze 37 (Cali), 32 (Dubai), 32 (Budapest), 205 (Barcelona) und 100 (Havanna). Im letzten Herbst in Tallinn hatte sich Stähli letztmals für die Viertelfinals qualifiziert.

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