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Sie wollte Volleyball und landete im Gefängnis

Ghoncheh Ghavami bekommt die volle Härte der iranischen Regierung zu spüren. Jetzt fordern 500'000 Menschen ihre Freilassung.

Sitzt seit drei Monaten im Gefängnis: Ghoncheh Ghavami.
Sitzt seit drei Monaten im Gefängnis: Ghoncheh Ghavami.
FreeGhonchehGhavami/Facebook
Eine iranische Aktivistin fordert vor dem WM-Spiel der Männer zwischen Italien und dem Iran im polnischen Lodz die Freilassung von Ghoncheh Ghavami.
Eine iranische Aktivistin fordert vor dem WM-Spiel der Männer zwischen Italien und dem Iran im polnischen Lodz die Freilassung von Ghoncheh Ghavami.
Keystone
Ein Bild, das in der Heimat unmöglich wäre: Iranische Zuschauerinnen unterstützen Irans Volleyballer an der WM 2014 in Polen.
Ein Bild, das in der Heimat unmöglich wäre: Iranische Zuschauerinnen unterstützen Irans Volleyballer an der WM 2014 in Polen.
Keystone
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Ghoncheh Ghavami lebte erst ein paar Monate im Iran, als sie am 20. Juni das Volleyball-Länderspiel der Männer zwischen dem Iran und Italien besuchen wollte. Doch der Blick auf Männer in Sportkleidung ist Frauen im Iran nicht erlaubt.

Deshalb forderte die in London geborene Ghavami, zusammen mit anderen Frauen, vor dem Azadi-Stadion Einlass. Dieses «Vergehen» wurde als «Propaganda gegen das Regime» taxiert, die 25-jährige Studentin wurde in Folge im berüchtigten Evin-Gefängnis von Teheran eingesperrt.

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