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Sieg der Kadetten genügte nicht

Schaffhausen besiegte im EHF-Cup-Final den TBV Lemgo 30:28. Nach dem Rückspiel jubelten aber nur die Spieler des Bundesligisten, der die Basis zum Europacupsieg mit dem 24:18-Erfolg vor Wochenfrist legte.

Feine Leistung, kein Pokal: Ivan Ursic und seine Kollegen verpassten den Coup gegen Lemgo relativ knapp.
Feine Leistung, kein Pokal: Ivan Ursic und seine Kollegen verpassten den Coup gegen Lemgo relativ knapp.
Keystone

In der ersten Hälfte bedrängten die Schaffhauser den Bundesligisten erheblich. Bis zur 28. Minuten verschafften sich die Gastgeber einen Fünftore-Vorsprung. Regisseur Peter Kukucka brillierte in der ersten Hälfte mit vier Toren. Und in der Defensive stoppte Keeper Björgvin Gustavsson acht Angriffe der Deutschen.

Mehr liessen die Stars Lemgos indes nicht mehr zu. Das lag vor allem an Michael Kraus. Der Weltmeister von 2007 drehte nach der Pause enorm auf. Er liess sich von keinem Schaffhauser mehr stoppen. Mit zehn Treffern in 30 Minuten führte der Aufbauer den TBV fast im Alleingang zum zweiten EHF-Cup-Triumph innerhalb von vier Jahren.

Die Kadetten drehten am Ende gleichwohl eine Ehrenrunde vor den 1500 Anhängern. Sie überraschten auf internationaler Ebene mit diversen Top-Leistungen. Zwei Vertreter aus Deutschland schalteten sie aus, am dritten scheiterten sie trotz des dritten Heimsiegs in Serie gegen eine deutsche Equipe letztlich.

(si)

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