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Simon Ammann macht weiter

Der Toggenburger Skispringer setzt seine brillante Karriere fort. Der vierfache Olympiasieger stellte bei einer persönlichen Standortbestimmung fest, dass «das innere Feuer brennt».

Der Olympia-Held fliegt weiter: Simon Ammann setzt seine Karriere fort.
Der Olympia-Held fliegt weiter: Simon Ammann setzt seine Karriere fort.
Keystone

Nach der WM in Oslo zog sich der bald 30-Jährige für ein paar Wochen zurück. Zusammen mit seinem engeren Umfeld erörterte Ammann die aktuelle Lage und plante die Zukunft. In verschiedenen Gesprächen habe er gespürt, wie sehr seine Partner und Fans hinter ihm stünden und eine Verlängerung seiner sportlichen Laufbahn begrüssen würden, meldete Ammann.

Die Rückenprobleme zu Beginn der letzten Saison behindern ihn offenbar nicht mehr: «Mein Beruf macht mir noch immer sehr viel Spass. Ich fühle mich bereit, auch die schwierigen Phasen im Leben eines Spitzensportlers auf mich zu nehmen. Das Fernziel sind wohl die Winterspiele 2014 in Sotschi.»

Junge Springer sollen vom Routinier profitieren

Ammann soll seine Motivation und seinen «Winning-Spirit» auch auf die Teamkollegen übertragen. Entsprechend positiv wertet Disziplinen-Chef Berni Schödler den Entschluss Ammanns: «Für unsere jungen Athleten ist es sehr wichtig, von einem Ausnahme-Skispringer wie Simon Ammann profitieren zu können.»

In der Ski-nordisch-Szene gilt der Toggenburger als Ikone. 2002 flog «Simi» in den USA zu seinen ersten beiden Goldmedaillen. Acht Jahre später doppelte er in Vancouver nach. In der gleichen Saison gewann der erfolgreichste Schweizer Olympia-Teilnehmer den Gesamtweltcup. Im letzten Winter erreichte er in dieser Kategorie Platz 2.

si/fal

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