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Spirig Zweite am Zürich Marathon

Nicola Spirig holt sich am Zürich Marathon den 2. Rang hinter der japanischen Siegerin Yoshiko Sakamoto. Der Kenianer Edwin Kemboi Kiyeng gewinnt das Männerrennen.

Zieleinlauf im Teamdress: Läuferinnen und Läufer aller Kategorien haben ein Flair für Leuchtfarben.
Zieleinlauf im Teamdress: Läuferinnen und Läufer aller Kategorien haben ein Flair für Leuchtfarben.
Urs Jaudas
Umleitung: Über die Quaibrücke hiess für die Läuferinnen und Läufer dieses Jahr auch durch die Baustelle.
Umleitung: Über die Quaibrücke hiess für die Läuferinnen und Läufer dieses Jahr auch durch die Baustelle.
Urs Jaudas
Am Ende – oder im Ziel? Läufer der Elite nach dem Lauf.
Am Ende – oder im Ziel? Läufer der Elite nach dem Lauf.
Urs Jaudas
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Bei den Frauen lief Yoshiko Sakamoto einsam an der Spitze und überquerte die Ziellinie nach 2:37:47 Stunden. Erst mit fast achteinhalb Minuten Rückstand folgte Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig vom LC Zürich. Sie absolvierte den Zürich Marathon als Training und holte nicht das Letzte aus sich heraus.

Bereits am kommenden Wochenende wird Spirig in Südafrika einen Triathlon der WM-Serie über die olympische Distanz bestreiten. Geplant waren allerdings schnelle letzte 10 Kilometer – ein Vorhaben, das Spirig tadellos umsetzte. Das letzte Streckenviertel absolvierte sie mehr als zwei Minuten schneller als die vorherigen Abschnitte. Das starke Finish brachte ihr in einer Zeit von 2:46:09 den 2. Rang ein.

Der Zürich Marathon der Männer war spannend wie noch selten. Über 30 Kilometer lang waren vorne gleich neun Läufer zusammen unterwegs: sechs kenianische Athleten, zwei aus Äthiopien und der japanische Marathon-Star Yuki Kawauchi. Bei Kilometer 35 machte der spätere Sieger Kemboi Kiyeng dann den Unterschied: Er sprengte die Gruppe mit einer Tempoverschärfung und holte bis Kilometer 38 einen Vorsprung von 20 Sekunden heraus, welchen er bis ins Ziel gar noch zu verdoppeln vermochte. Er siegte in 2:11:35 Stunden. Dank einem starken Finish wurde Kawauchi in 2:12:13 Zweiter.

Adrian Lehmann mit einer Klasseleistung

Als Zwölfter und bester Schweizer kam Adrian Lehmann (LV Langenthal) ins Ziel. Der 26-Jährige zeigte im erst dritten ­Marathon Eindrückliches und in 2:17:24 Stunden eine Klasseleistung. Er blieb fast anderthalb Minuten unter seiner Bestmarke von Berlin 2013 – trotz ­ungünstiger Rennkonstellation. Ab Kilometer 2 war der Berner auf sich allein gestellt. «Ich musste beissen», erklärte er. Trotzdem lief er mit überzeugender Konstanz. «Ich baute auf mein gutes Körpergefühl und die Emotionen vom EM-Marathon.» Damals hatten geschätzte Hunderttausend Zuschauer das Rennen verfolgt. Viele, aber längst nicht so viele waren es gestern, als insgesamt 8782 in drei Kategorien starteten und fast alle auch das Ziel erreichten.Seine persönliche Bestleistung aus dem Jahr 2013 verbesserte der 25-Jährige auf 2:17:24.

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