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Steingruber verliert ihren Erfolgstrainer

Der Vertrag mit Zoltan Jordanov läuft Ende Jahr aus und wird nicht verlängert. Obwohl der Nationalcoach gerne noch geblieben wäre.

Unter Anleitung von Zoltan Jordanov gewann Giulia Steingruber schon sieben EM-Medaillen.
Unter Anleitung von Zoltan Jordanov gewann Giulia Steingruber schon sieben EM-Medaillen.
Keystone

Rochade an der Spitze des Schweizer Frauenturnens: Cheftrainer Zoltan Jordanov wird den Schweizerischen Turnverband (STV) Ende Jahr aus Altersgründen verlassen und durch seinen bisherigen Assistenten Fabien Martin ersetzt. Dieser ist seit elf Jahren beim STV angestellt. «Wir waren sehr an einen internen Lösung interessiert», sagt Felix Stingelin, Chef-Leistungssport des Verbandes.

Der 63-jährige Jordanov war 2007 aus England zum STV gekommen und führte zuerst Ariella Kaeslin und danach Giulia Steingruber an die Weltspitze. Der Ruf als Erfolgstrainers war ihm dadurch ­gewiss. 2017 wird er pensioniert, und er hätte seinen Vertrag gerne um ein letztes Jahr bis zu diesem Zeitpunkt verlängert. Der STV bevorzugte es aber, den neuen Olympiazyklus mit neuem Trainerteam zu beginnen. Auch der Vertrag mit Jordanovs Frau ­Sznezsana wird nicht verlängert.

«Wir danken Zoltan und Sznezsana Jordanov herzlich für ihre hervorragende Arbeit und ihr grosses Engagement», sagt Stingelin und empfindet die Verpflichtung 2007 als «Glücksfall»: «Unter ihnen blühte das Frauenkunstturnen auf, und wir durften historische Erfolge miterleben.»

Wer den nun beförderten Fabien Martin als Assistenten und Sznezsna Jordanov im Trainerstab ersetzt, soll laut Stingelin spätestens bis Sommer feststehen.

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