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Südafrika folgt England in den Rugby-WM-Final

Der zweite Finalist an der Rugby-WM in Japan heisst Südafrika. Die Springboks bezwingen im Halbfinal Wales.

Südafrika gewinnt am Sonntag den taktisch geprägten Halbfinal gegen Wales.
Südafrika gewinnt am Sonntag den taktisch geprägten Halbfinal gegen Wales.
Cameron Spencer/Getty Images
Wales hat einen schweren Stand.
Wales hat einen schweren Stand.
Edgar Su, Reuters
Die englischen Fans freuen sich auf den Final am 2. November, wo ihr Team den Titel gewinnen kann.
Die englischen Fans freuen sich auf den Final am 2. November, wo ihr Team den Titel gewinnen kann.
Issei Kato, Reuters
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Südafrika hat zum dritten Mal den Final der Rugby-Weltmeisterschaft erreicht. Die Springboks setzten sich am Sonntag im zweiten Halbfinal in Yokohama gegen Wales mit 19:16 (9:6) durch und treffen am kommenden Samstag im Endspiel auf England. Die Engländer hatten tags zuvor im ersten Halbfinal Titelverteidiger Neuseeland mit 19:7 (10:0) demontiert. Die All Blacks und Wales spielen am Freitag in Tokio um Rang drei.

Die Südafrikaner können nach 1995 und 2007 zum dritten Mal Weltmeister werden. Nach den Halbfinals gehen die Engländer, die 2003 ihren bisher einzigen WM-Titel holten, aber als Favorit in das entscheidende Spiel. Die Waliser verpassten derweil trotz der königlichen Unterstützung von Prinz Charles, der zuvor beim Abschlusstraining vorbeischaute, auch im vierten Anlauf ihren ersten WM-Final.

Taktik im Vordergrund

Wie erwartet war der zweite Halbfinal taktisch geprägt. In der ersten Halbzeit kam weder Südafrika noch Wales zu einem erfolgreichen Versuch, Punkte gab es nur nach Straftritten. Den ersten Versuch des Spiels vollendete Damien de Allende in der 57. Minute, nach der erfolgreichen Erhöhung führte Südafrika mit 16:9. Doch Wales ging Risiko, legte nach einem Gedränge den Versuch und glich durch den anschliessenden Kick von Leigh Halfpenny zum 16:16 aus. Handré Pollard sorgte dann jedoch mit den nächsten drei Punkten kurz vor Schluss für die Entscheidung.

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