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Teunissen erster Träger des Maillot jaune

Der Holländer Mike Teunissen gewinnt den Spurt in Brüssel. Geraint Thomas und Jakob Fuglsang stürzen.

28. Juli, 21. und letzte Etappe, Rambouillet - Paris, 128 km Ein Schlückchen auf den Sieg: Gesamtleader Egan Bernal gönnte sich den obligaten Schluck Champagner auf dem letzten Teilstück der Frankreich-Rundfahrt.
28. Juli, 21. und letzte Etappe, Rambouillet - Paris, 128 km Ein Schlückchen auf den Sieg: Gesamtleader Egan Bernal gönnte sich den obligaten Schluck Champagner auf dem letzten Teilstück der Frankreich-Rundfahrt.
Thibault Camus, Keystone
Der Kolumbianer krönte sich in Paris zum ersten kolumbianischen Tour-de-France-Sieger. Zudem ist er der jüngste Gesamtsieger in der Nachkriegszeit.
Der Kolumbianer krönte sich in Paris zum ersten kolumbianischen Tour-de-France-Sieger. Zudem ist er der jüngste Gesamtsieger in der Nachkriegszeit.
Justin Setterfield/Getty Images
Michael Schär fährt beim polnischen CCC-Team.
Michael Schär fährt beim polnischen CCC-Team.
Keystone
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Mike Teunissen hat die erste Etappe der 106. Tour de France gewonnen und damit auch das Gelbe Trikot übernommen. Der 26 Jahre alte Holländer vom Team Jumbo-Visma siegte am Samstag nach 194,5 Kilometern rund um Brüssel hauchdünn vor Peter Sagan aus der Slowakei und dem Australier Caleb Ewan.

Der Tour-Auftakt gestaltete sich zum riesigen Volksfest im radsportverrückten Belgien. Hunderttausende Fans säumten den Strassenrand mitunter in Zehner-Reihen. Gefeiert wurde die Tour – und natürlich Radsport-Legende Eddy Merckx. Der 74-Jährige, der vor 50 Jahren den ersten seiner fünf Toursiege feierte, wurde von den Landsleuten bereits beim Start auf der Place Royale mit «Eddy, Eddy»-Rufen gefeiert, bevor er im Wagen von Tour-Direktor Christian Prudhomme als Ehrengast Platz nahm.

Stürze zweier Favoriten

Titelverteidiger Geraint Thomas hat den Sturz auf der ersten Etappe der 106. Tour de France relativ glimpflich überstanden. «Glücklicherweise kein Schaden. Ich war zu der Zeit langsam unterwegs. Ich bin ausgewichen und traf die Barriere», schrieb der Waliser auf Twitter. Thomas war 1,3 Kilometer vor dem Ziel in Brüssel im Zuge des Sturzes von Sprintstar Dylan Groenewegen zu Boden gegangen.

Mitfavorit Jakob Fuglsang erwischte es schlimmer. Der Däne, der zuletzt die Dauphiné-Rundfahrt gewann, musste mit drei Stichen über dem Auge genäht werden. Dazu erlitt er Prellungen am rechten Knie und an der rechten Rippe.

Schon am Sonntag dürfte sich das Gesamtklassement beim 27,6 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren in Brüssel wieder verändern. Dann kommt es auch zur ersten Standortbestimmung der favorisierten Fahrer um den walisischen Titelverteidiger Geraint Thomas.

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