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Der phänomenale Triumph des Altmeisters

Fast elf Jahre nach seinem 14. Sieg an einem grossen Turnier hat Tiger Woods am US Masters die Weltelite hinter sich gelassen.

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Der Moment des Triumphs für Tiger Woods. (Quelle: Twitter/PGA TOUR)

Der 43-jährige Amerikaner siegte am 83. US Masters und sicherte sich auf diese Weise seinen 15. Majortitel. Am 15. Loch der Schlussrunde im Augusta National Golfclub übernahm Woods mit einem Birdie erstmals im ganzen Turnier die alleinige Führung.

Der Schrei des grossen Siegers Tiger Woods.
Der Schrei des grossen Siegers Tiger Woods.
Lucy Nicholson, Reuters
Der Amerikaner siegt am 83. US Masters in Augusta.
Der Amerikaner siegt am 83. US Masters in Augusta.
AP Photo/Chris Carlson, Keystone
Damit sicherte sich der Ausnahmekönner mit 43 Jahren seinen 15. Majortitel.
Damit sicherte sich der Ausnahmekönner mit 43 Jahren seinen 15. Majortitel.
AP Photo/Matt Slocum, Keystone
Woods freut sich mit seinem Caddie Joe LaCava.
Woods freut sich mit seinem Caddie Joe LaCava.
AP Photo/Marcio Jose Sanchez, Keystone
Woods' Sieg ist geradezu phänomenal.
Woods' Sieg ist geradezu phänomenal.
Jonathan Ernst, Reuters
In Augusta, am prestigeträchtigsten der vier Turniere mit Grand-Slam-Charakter, hat er nach den Erfolgen von 1997, 2001, 2002 und 2005 nun zum fünften Mal triumphiert.
In Augusta, am prestigeträchtigsten der vier Turniere mit Grand-Slam-Charakter, hat er nach den Erfolgen von 1997, 2001, 2002 und 2005 nun zum fünften Mal triumphiert.
Mike Segar, Reuters
Mutter Kultida Woods, Sohn Charlie Axel, Tochter Sam Alexis, und Freundin Erica Herman feiern mit.
Mutter Kultida Woods, Sohn Charlie Axel, Tochter Sam Alexis, und Freundin Erica Herman feiern mit.
Mike Segar, Reuters
Woods umart seinen Sohn Charlie Axel, im Hintergrund Tochter Sam Alexis. Die Mutter der beiden Kinder ist das ehemalige schwedische Model Elin Nordegren.
Woods umart seinen Sohn Charlie Axel, im Hintergrund Tochter Sam Alexis. Die Mutter der beiden Kinder ist das ehemalige schwedische Model Elin Nordegren.
Mike Segar, Reuters
Erstmals seit 2005 trägt er wieder das grüne Jackett des Masters-Siegers.
Erstmals seit 2005 trägt er wieder das grüne Jackett des Masters-Siegers.
AP Photo/Matt Slocum, Keystone
Vorjahressieger Patrick Reed hilft Tiger Woods ins Jackett der Champions.
Vorjahressieger Patrick Reed hilft Tiger Woods ins Jackett der Champions.
AP Photo/David J. Phillip, Keystone
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Mit einem weiteren Birdie am legendären 16. Loch, dem von einem Teich gesäumten Par 3 mit abschüssigem Green, baute er die Führung auf zwei Schläge aus. Am letzten Loch leistete er sich noch einen Schlagverlust (Bogey), wohl wissend, dass er das Turnier trotzdem gewinnen würde.

In Augusta, am prestigeträchtigsten der vier Turniere mit Grand-Slam-Charakter, hat er nach den Erfolgen von 1997, 2001, 2002 und 2005 nun zum fünften Mal triumphiert. Einzig Jack Nicklaus mit sechs zwischen 1963 und 1986 errungenen Siegen liegt noch vor Woods. Nach der neuerlichen Machtdemonstration des Superstars scheint es nicht mehr unmöglich zu sein, dass Woods den Allzeit-Rekord von Nicklaus (18 Majorturnier-Siege) trotz seines fortgeschrittenen Alters angreifen kann.

Triumph nach vielen negativen Erlebnissen

Woods' Sieg ist geradezu phänomenal. Über das golferische Können hat er immer verfügt, er ist der mit Abstand stärkste Spieler der Neuzeit. Aber in den letzten zehn Jahren erlebte er viel Negatives, das ihn für lange Zeit aus der Bahn warf.

Es begann Ende 2009 mit dem selbstverschuldeten Ehe- und Sexskandal. Ab 2014 hatte er volle vier Jahre fast nur noch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Lange schien es, als würde er nicht mehr auf die Tours zurückkehren können, schon gar nicht auf seinem bekannten Niveau.

Aber ab Anfang 2018, nach insgesamt vier Rückenoperationen, tastete er sich wieder heran. Letzten Herbst glückte ihm bereits wieder ein Sieg auf dem amerikanischen Circuit. Der jetzige Erfolg, nach dem er sich zum fünften Mal ins Grüne Jackett des US-Masters-Siegers einkleiden liess, stellt alles in Woods' grossartiger Karriere in den Schatten.

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