Klitschko-Bezwinger wirft das Handtuch

Laut BBC hat Weltmeister Tyson Fury, für seine Eskapaden bekannt, endlich Einsicht und Vernunft gezeigt. Was mit dem psychisch schwer angezählten Boxer jetzt passiert.

Hofft, gestärkt aus der jetzigen Situation zurückzukehren: Tyson Fury. (Archivbild)

Hofft, gestärkt aus der jetzigen Situation zurückzukehren: Tyson Fury. (Archivbild) Bild: Martin Meissner/Keystone

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Gemäss einem Bericht der BBC hat Tyson Fury seine Schwergewichtstitel der WBO und WBA freiwillig niedergelegt. Er wolle sich «um seine medizinische Behandlung und Reha» kümmern. Vor wenigen Tagen das Geständnis: Tyson Fury bekannte öffentlich, dass er an Depressionen leide und Kokain geschnupft habe. Deshalb habe er einen WM-Kampf gegen Wladimir Klitschko absagen müssen.

Gegenüber der BBC sagte der 28-Jährige nun, dass es nur «fair und richtig» sei, die Titel abzugeben: «Ich habe die Titel im Ring gewonnen und glaube, dass die Titel im Ring verloren werden sollen.» Jedoch könne er zurzeit nicht zu einem solchen Kampf antreten. Er «wünsche den nun nachfolgenden Titelanwärtern das Beste».

Laut BBC handle es sich für ihn um eine emotionale Entscheidung. Er gebe die Titel deshalb offiziell auf. Tyson wolle sich um seine «medizinische Behandlung und Reha» kümmern.

Peter Fury, sein Onkel und Trainer, hofft laut BBC auf bessere Zeiten. Tyson werde aus der gegenwärtigen Situation stärker zurückkehren. Tyson Fury hatte am 28. November 2015 für eine der grössten Sensationen in der Boxgeschichte gesorgt, als er als krasser Aussenseiter in Düsseldorf Wladimir Klischko nach einer Regenschaft von über zehn Jahren einstimmig nach Punkten entthront hatte.

Zum Rückkampf ist es allerdings nie gekommen, weil Fury den Rematch zweimal aus fadenscheinigen Gründen hatte platzen lassen. Jetzt hat er seine WM-Gürtel abgegeben und somit ist der Weg für Wladimir Klitschko wieder frei, seine Titel zurückzuholen.

(tn)

Erstellt: 13.10.2016, 02:25 Uhr

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