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Unbehagen bei Top-Leistungen der Teenager

Weibliche Jugendliche haben mit ihren Leistungen im olympischen Schwimmbecken von London verblüfft. Sie tun es auch im WM-Bassin von Barcelona. Ein gewisses Unbehagen schwimmt mit.

Ruta Meilutyte stellt im WM-Halbfinal über 100 m Brust mit 1:04,35 Minuten einen neuen Weltrekord in Barcelona auf. Schon an Olympia in London sorgte die Litauerin als damals 15-Jährige mit Gold für Furore.
Ruta Meilutyte stellt im WM-Halbfinal über 100 m Brust mit 1:04,35 Minuten einen neuen Weltrekord in Barcelona auf. Schon an Olympia in London sorgte die Litauerin als damals 15-Jährige mit Gold für Furore.
Keystone
Meilutyte gilt als talentiert, aber auch äusserst ehrgeizig. «Sie fokussiert sich ganz auf den Sport», sagen ihre Coaches.
Meilutyte gilt als talentiert, aber auch äusserst ehrgeizig. «Sie fokussiert sich ganz auf den Sport», sagen ihre Coaches.
Keystone
...Amerikanerin ist etwas älter als Ledecky, Ye und Meilutyte sowie vielseitiger. Franklin gilt als weiblicher Nachfolger von Michael Phelps, der zurückgetreten ist.
...Amerikanerin ist etwas älter als Ledecky, Ye und Meilutyte sowie vielseitiger. Franklin gilt als weiblicher Nachfolger von Michael Phelps, der zurückgetreten ist.
Keystone
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Junge Schwimmerinnen sorgten an Olympia 2012 für Furore. Frisch, fromm, fröhlich und frei schwammen sie zu Gold oder Edelmetall. Gut, die Triumphe der damals 17-jährigen Missy Franklin waren mehr oder weniger erwartet worden. Doch die Erfolge von Katie Ledecky (15), Ruta Meilutyte (15) und Ye Shiwen (16) erklommen die Stufe sensationell und gehörten zu den grossen Storys von London. Die teilweise eklatanten Leistungsexplosionen der jungen Schwimmerinnen schürten allerdings auch die Skepsis unter den Zuschauern und Berufskritikern. Das Doping-Gespenst machte alsbald im Aquatics Centre seine Aufwartung. Vor allem die Chinesin Ye musste sich nach ihren überraschenden Goldmedaillen über 200 und 400 Meter Lagen unangenehme Fragen der Journalisten gefallen lassen.

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