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«Was beweist in Zeiten von Photoshop ein Gipfelbild?»

Ueli Steck gelang an der Annapurna-Südwand ein neuer Triumph. Er erklärt, wie er ohne Überhandschuh hochkam – und warum es ihn nicht stört, dass es kein Gipfelfoto gibt.

Wie wurde seine Leidenschaft geweckt? Klettert er noch gerne in der Schweiz? Ueli Steck im Video-Kurz-Interview, befragt von Noëlle König.

Beim ersten Versuch an der Annapurna-Südwand stürzten Sie ab, im Jahr darauf unterbrachen Sie die Begehung, weil Sie den spanischen Bergsteiger Ochoa Iñaki retten wollten, der dann in Ihrem Beisein verstarb. Zeugt der dritte Versuch nach diesen Erfahrungen von einem grossen Traum oder von grosser Sturheit?

Meine Sturheit ist bekannt. Nach den beiden fehlgeschlagenen Versuchen 2007 und 2008 sagte ich mir: «Vergiss es.» Aber der Traum ist immer da gewesen, direkte Linien auf einen 8000er-Gipfel gibt es nicht mehr sehr viele. Und ich war mir sicher, dass ich diese spezielle Route schaffen kann.

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