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Wenn der Superstar wegen einer Kinderfrage stockt

Ein Mensch, keine Maschine: Tom Brady verschlägt es beim Gedanken an seinen Vater die Stimme.

Tom Brady ist ein herausragender Sportler und könnte sich am Sonntag zur einer Legende küren: In der Superbowl peilt der Quarterback der New England Patriots den fünften Sieg an. Vor ihm ist das noch keinem gelungen.

Trotzdem scheiden sich am 39-Jährigen die Geister, er gilt als besessen vom Erfolg, der für einen Sieg auch die Grenzen des Legalen überschreitet. Den Beginn dieser Saison verpasste er wegen einer Sperre. Und mit seiner Freundschaft zum neuen US-Präsidenten Donald Trump hat sich Brady nicht nur Freunde gemacht.

«Er ist Vater, ich bin Vater»

Nun zeigt der Superstar seine sehr menschliche Seite. Als ihn im Vorfeld des grossen Endspiels in Houston ein Junge anlässlich einer Medienveranstaltung die Frage nach seinem Idol stellt, antwortet Brady erst routiniert: «Ich denke, dass mein Vater mein Held ist. Denn er ist jemand, zu dem ich jeden Tag aufschaue.»

Dann aber stockt ihm die Stimme, er pausiert kurz, griff mit der rechten Hand verlegen ans Mikrofon und fügt sichtlich bewegt an: «Mein Vater.» Dabei schaut er den kleinen Jungen, der auf den Schultern seines eigenen Vaters sitzt, mit geradezu zärtlichem Blick und leicht wässrigen Augen an. «Ich habe dir gesagt, dass das eine gute Frage ist», hört man den Vater zu seinem Sohn sagen.

Später wird der Patriots-Spielmacher nochmals auf seinen Vater Tom Senior angesprochen, der in Kalifornien lebt, und wieder stockt seine Stimme. «Er ist Vater, ich bin Vater», beginnt er – ehe er mit einem verlegenen «so» abbricht. Zusammen mit Topmodel Gisele Bündchen hat Brady zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter.

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