Zum Hauptinhalt springen

Wie Raubkatzen im Glaskäfig

Squash auf Weltklasse-Niveau ist eine Mischung aus Tanz, Ball- und Verrenkungskunst. Ein Augenschein beim Duell zweier Ägypter - eingefangen in spektakulären Bildern.

Koordination, Konzentration, Kondition: Tarek Momen (r.) streckt sich nach einem Angriffsball seines Landsmanns Amr Shabana.
Koordination, Konzentration, Kondition: Tarek Momen (r.) streckt sich nach einem Angriffsball seines Landsmanns Amr Shabana.
Christoph Kaminski
Balanciert wie ein Balletttänzer: Momen kontert mit einem Rückhand-Longline.
Balanciert wie ein Balletttänzer: Momen kontert mit einem Rückhand-Longline.
Christoph Kaminski
Unter Beschuss: Die besten Fotos lassen sich beim Squash durch die gläserne Frontwand hindurch schiessen.
Unter Beschuss: Die besten Fotos lassen sich beim Squash durch die gläserne Frontwand hindurch schiessen.
Christoph Kaminski
1 / 5

Der hell erleuchtete gläserne Squashcourt am Grasshopper-Cup sieht aus, als hätten ihn Ausserirdische ins EWZ-Unterwerk in Zürich-Selnau gestellt. Seine Wände schimmern blau wie die Fensterluken eines UFOs, nur sind im Inneren keine grünen Männchen zugange, sondern zwei leichtfüssige Athleten, die den weissen Kautschukball mit eleganten Schwüngen scheinbar ohne Anstrengung gegen die Frontwand schlagen. Statt mit dem Quietschen der Gummisohlen liesse sich die Szenerie über weite Strecken auch mit Walzermusik unterlegen. Anders als das martialische Squash mancher Hobbyspieler sieht der physisch enorm fordernde Sport bei der Weltklasse beinahe wie Tanz aus. Besonders bei Amr Shabana, dem vierfachen Weltmeister aus Ägypten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.