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Wie wenn man laufen lernen muss

Mit 15 Jahren ist Nalani Buob bereits die Nummer 1 der Juniorinnen-Weltrangliste im Rollstuhltennis. Sie bringt auch «Fussgänger» ans Limit, wie ein Selbstversuch zeigt.

Nalani Buob ist mit 15 Jahren bereits die Weltnummer 27. Foto: Urs Jaudas
Nalani Buob ist mit 15 Jahren bereits die Weltnummer 27. Foto: Urs Jaudas

Der Schweiss fliesst in Strömen. Nichts Ungewöhnliches für ein Tennistraining, aber doch eher speziell, wenn man bedenkt, dass ich erst eine Viertelstunde auf dem Platz stehe. Präziser: Ich stand die ersten zehn Minuten, jetzt sitze ich seit fünf Minuten im Rollstuhl.

Für einen kurzen Moment wenigstens will ich mich in die Situation meines Gegenübers Nalani Buob hineinversetzen. Der Trainer der 15-Jährigen, Thomas Waltenspühl, hat mir einen Tennis-Rollstuhl anvertraut. Schon die ersten Sekunden in diesem rund 6000 Franken teuren Sportgerät, das sich gegenüber einem gewöhnlichen Rollstuhl vor allem durch die schrägen Räder unterscheidet, machen mir klar, dass es viele Unterschiede zu der Sportart gibt, die ich seit Jahrzehnten ausübe.

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