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«Wir alle verdienen dieselben Rechte»

Der amerikanische 800-Meter-Läufer Nick Symmonds hat an der WM in Moskau öffentlich die Diskriminierung der Homosexuellen kritisiert.

800-Meter-Läufer Nick Symmonds widmet seine Silbermedaille von Moskau den Homosexuellen. Er tut dies öffentlich in Moskau kund.
800-Meter-Läufer Nick Symmonds widmet seine Silbermedaille von Moskau den Homosexuellen. Er tut dies öffentlich in Moskau kund.
Keystone
Herzliche Umarmung: Sieger Mohammed Aman (l.) und Symmonds nach dem spannenden 800-Meter-Final.
Herzliche Umarmung: Sieger Mohammed Aman (l.) und Symmonds nach dem spannenden 800-Meter-Final.
Keystone
Das Gesetz soll auch während der Winterspiele in Sotschi Gültigkeit haben. Das ruft den Westen auf den Plan. IOK-Boss Jacques Rogge (r.) fordert vom russischen Präsidenten Putin eine Klarstellung in dieser Angelegenheit.
Das Gesetz soll auch während der Winterspiele in Sotschi Gültigkeit haben. Das ruft den Westen auf den Plan. IOK-Boss Jacques Rogge (r.) fordert vom russischen Präsidenten Putin eine Klarstellung in dieser Angelegenheit.
Keystone
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Nick Symmonds, der WM-Zweite über 800 Meter, hat anlässlich der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Moskau ein mutiges Zeichen gesetzt. Der Amerikaner widmete seine Silbermedaille seinen schwulen und lesbischen Freunden in seiner Heimat. «Egal, ob du schwul, hetero, schwarz oder weiss bist: Wir alle haben dieselben Rechte», erklärte Symmonds. Und er fügte bei: «Ich respektiere dieses Land, aber ich bin nicht mit seinen Regeln einverstanden.» In den Social Media erhielt der Athlet viel Lob für seine Äusserungen.

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