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WM-Silber – Gmelins unfassbare Serie gerissen

Die Titelverteidigerin im Einer wird an der Ruder-WM in Bulgarien erstmals seit zwei Jahren bezwungen.

Seltene Niederlage: Jeannine Gmelin musste sich für einmal mit Silber begnügen.
Seltene Niederlage: Jeannine Gmelin musste sich für einmal mit Silber begnügen.

Jeannine Gmelin ist an den Weltmeisterschaften im bulgarischen Plovdiv die erfolgreiche Titelverteidigung im Einer missglückt. Die 28-jährige Ustermerin musste sich der Irin Sanita Puspure geschlagen geben. Es war für Gmelin die erste Niederlage seit dem 5. Rang an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

Gmelin war gegen Puspure absolut chancenlos. Nach 500 m lag die Europameisterin bereits 2,58 Sekunden hinter der gebürtigen Lettin. Dass Gmelin nicht die beste Starterin ist, ist bekannt. Normalerweise holt sie dann allerdings auf. Diesmal war das aber nicht der Fall. Die Schweizerin war auf sämtlichen Abschnitten langsamer als Puspure, im Ziel betrug der Rückstand 5,81 Sekunden.

Das erste Duell in dieser Saison mit der Irin hatte Gmelin am Weltcup in Luzern noch um 23 Hundertstel für sich entschieden. Puspure entschied sich in der Folge, auf die Europameisterschaften zu verzichten und sich ganz auf Plovdiv zu fokussieren. Der WM-Titel gab ihr recht.

Auch Doppelzweier auf dem Podest

Auch Roman Röösli/Barnabé Delarze im Doppelzweier gewannen Silber. Die beiden mussten sich einzig den Franzosen Matthieu Androdias/Hugo Boucheron geschlagen geben. Sowohl für Röösli als auch für Delarze war es die erste WM-Medaille in der Elite-Kategorie.

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