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Woods jagt Longhitter Johnson

Tiger Woods macht dank einem exzellenten dritten Durchgang Boden gut und liegt am US Open in Pebble Beach nun an dritter Stelle.

jra

US Open auf dem berühmten Golfplatz von Pebble Beach (Kalifornien) hatten sich die Ereignisse überschlagen.

Tiger Woods überholte dank einem exzellenten dritten Umgang von 66 Schlägen (5 unter Par) die Mitfavoriten Phil Mickelson und Ernie Els und verbesserte sich vom 26. auf den 3. Platz. Auf dem Weg zum 15. Majortitel seiner Karriere sah Woods plötzlich nur noch zwei Spieler vor sich: den Nordiren Graeme McDowell, auf den er zwei Schläge gutmachen musste, und den allein führenden amerikanischen Longhitter Dustin Johnson, der fünf Schläge vor ihm lag.

Dustin Johnson, nicht zu verwechseln mit Landsmann Zach Johnson, dem US-Masters-Sieger von 2007, ist erst 25 Jahre alt und hat noch keinen grossen Titel im Palmares. Aber trotz der bekannten nervlichen Belastung in der Schlussrunde eines Grand-Slam-Events trauten ihm viele den Sieg zu, denn er hatte 2009 und 2010 die letzten beiden in Pebble Beach ausgetragenen «normalen» Turniere der US PGA Tour gewonnen. Pebble Beach ist sein Lieblingsplatz. «Es ist einfach phantastisch, hier zu spielen», sagte er. Dass Woods noch nie ein Majorturnier gewinnen konnte, wenn er nach drei Runden nicht in Führung lag, sprach ebenfalls für Johnson.

Starke Runde von Woods

Woods hatte in der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit eine unglaubliche dritte Runde erlebt. Anfänglich fiel er mit zwei Bogeys noch weiter hinter die Spitze zurück, und auch nach neun Löchern (Par) deutete noch gar nichts auf eine spektakuläre Aufholjagd hin. Auf der zweiten Platzhälfte jedoch, die in Pebble Beach als bedeutend schwieriger gilt als die erste, legte er richtig los. Er spielte vier Pars und fünf Birdies, drei davon auf den letzten drei Löchern. Die Konkurrenz benötigte auf der zweiten Platzhälfte im Durchschnitt acht Schläge mehr als Woods.

Derweil wusste US-Masters-Champion Phil Mickelson seine günstige Ausgangslage nach zwei Runden nicht zu nutzen. Wie der zweifache US- Open-Sieger Ernie Els aus Südafrika musste er Woods um zwei Schläge an sich vorbeiziehen lassen. Woods seinerseits verschaffte sich gute Aussichten, die Führung in der Weltrangliste gegen seinen Erzrivalen Mickelson erfolgreich zu verteidigen.

(si)

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