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Zuschauerin nach Ryder-Cup-Unfall auf einem Auge erblindet

Der Zwischenfall beim Golf-Event am Wochenende in Paris hat ein juristisches Nachspiel. Die verletzte Zuschauerin will den Veranstalter verklagen.

Ein Golfer kümmert sich um die verletzte Zuschauerin.
Ein Golfer kümmert sich um die verletzte Zuschauerin.
Franck Fife, AFP

Das Abschlagsdrama beim Ryder-Cup in Paris nimmt seine Fortsetzung auf juristischer Ebene. Die Zuschauerin Corine Remande war beim missglückten Abschlag des US-Open-Siegers Brooks Koepka vom Ball im Gesicht getroffen worden. Nun hat sie die traurige Gewissheit: Seit dem Zwischenfall ist die 49-Jährige auf dem rechten Auge blind.

«Der Scan bestätigte einen Bruch der rechten Augenhöhle und eine Explosion des Augapfels, der zwar von den Chirurgen genäht werden konnte, aber sie haben mir gesagt, dass ich auf diesem Auge die Sehkraft verloren habe», sagte die 49-jährige Corine Remande der französischen Nachrichtenagentur AFP. Ihr Ehemann Raphaël ergänzte: «Im besten Fall, hat man ihr gesagt, könne sie Formen erkennen, wenn die Schwellung innerhalb eines Monats zurückgehe.»

Remande plant nun, den Veranstalter zu verklagen. «Natürlich hatten sie in dieser Situation eine Verantwortung, der sie nicht nachgekommen sind. Da hätte es eine Warnung durch die Ordner geben müssen», so Remande weiter. Sie macht sich nun auf die Suche nach einem Anwalt und will den Veranstalter auf Schadenersatz und Kostenübernahme verklagen.

Nach Unfall vom Veranstalter nichts mehr gehört

Remande war nach dem Zwischenfall blutend zusammengebrochen und in ein Spital gebracht worden. Golfprofi Koepka sorgte sich vor Ort um sie und hat sich bei ihr entschuldigt. Von den Veranstaltern hat die Zuschauerin seither nichts mehr gehört. «Ich will nur sichergehen, dass sie für alle medizinischen Kosten aufkommen, weil ich nicht weiss, welche Behandlungen in Zukunft noch nötig sein werden», so Remande.

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