Drei Schweizerinnen in den Top 10

Mélanie Meillard fährt in Courchevel ihr bestes Weltcupresultat im Riesenslalom heraus. Der Sieg geht an Mikaela Shiffrin.

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Mikaela Shiffrin gewinnt überlegen den Weltcup-Riesenslalom in Courchevel. Die Amerikanerin siegt vor Tessa Worley und Manuela Mölgg. Mélanie Meillard wird als beste Schweizerin Sechste.

Aus dem Talent Mélanie Meillard wird je länger je mehr eine Fahrerin mit Podestpotenzial. Als Sechste schaffte die 19-jährige Walliserin eine weitere Weltcup-Bestleistung im Riesenslalom. Bis anhin war dies der 8. Rang beim Finale der vergangenen Saison in Aspen, Colorado, gewesen.

Auch Holdener und Gut in den Top 10

Wendy Holdener, deren Ansprüche nach dem gelungenen Auftakt mit Platz 6 Ende Oktober in Sölden auch im Riesenslalom gestiegen sind, vermochte sich als Neunte, ihrem zweitbesten Ergebnis in dieser Sparte, nach dem enttäuschenden 19. Rang in Killington, Vermont, wieder aufzufangen.

Lara Gut machte mit der zweitbesten Zeit im zweiten Lauf acht Positionen gut und bewegt sich nach dem Kreuzbandriss mit Platz 10 auch in ihrer dritten Disziplin wieder in der gewünschten Richtung. Erneut nicht auf Touren kam Simone Wild. Die Zürcherin, die nach überstandener Schienbein-Fraktur in Killington mit Rang 30 zurückgekehrt war, musste sich mit Platz 24 bescheiden.

Shiffrin im ersten Lauf eine Klasse für sich

Die Basis zu ihrem 34. Sieg im Weltcup hatte Mikaela Shiffrin mit klarer Bestzeit im ersten Lauf gelegt, in dem sie die Konkurrenz um mindestens eine halbe Sekunde distanziert hatte. Im zweiten Durchgang liess sie sich zwar nur die neuntbeste Zeit notieren, doch dies reichte trotzdem zu einem überlegenen Sieg. Weltmeisterin Tessa Worley, die mit Bestzeit vom 8. in den 2. Rang vorstiess, lag schon 99 Hundertstel zurück. Dritte wurde wie schon in den ersten zwei Riesenslaloms des Winters die Italienerin Manuela Mölgg.

In diesem Winter hatte Mikaela Shiffrin bereits die zweite Abfahrt in Lake Louise in Kanada und den Slalom bei ihrem Heimspiel in Killington in Vermont gewonnen. Den letzten Schliff für den dritten Riesenslalom des Winters hatte sich die Amerikanerin in Norwegen geholt. In Trisil fand sie während vier Tagen perfekte Bedingungen mit harter Unterlage vor. Sie entfloh so den nach den ausgiebigen Schneefällen der letzten Tage weicheren Pistenverhältnissen in Mitteleuropa.

Viktoria Rebensburg, die Dominatorin der ersten zwei Riesenslaloms des Winters in Sölden und Killington, kam nicht über Platz 14 hinaus.

Courchevel (FRA). Weltcup-Riesenslalom der Frauen: 1. Mikaela Shiffrin (USA) 2:02,40. 2. Tessa Worley (FRA) 0,99 zurück. 3. Manuela Mölgg (ITA) 1,01. 4. Ragnhild Mowinckel (NOR) 1,02. 5. Nina Haver-Löseth (NOR) 1,30. 6. Mélanie Meillard (SUI) 1,33. 7. Adéline Baud-Mugnier (FRA) 1,67. 8. Marta Bassino (ITA) 1,75. 9. Wendy Holdener (SUI) 1,81. 10. Lara Gut (SUI) 1,87. Ferner: 24. Simone Wild (SUI) 3,16.

(SDA)

Erstellt: 19.12.2017, 10:09 Uhr

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