Rückschlag für Ammann

Das Heimspiel in Engelberg verläuft nicht nach dem Gusto von Simon Ammann. Der Toggenburger bleibt auch am Sonntag hinter den Erwartungen zurück.

Der zweite Sprung war eine Niete: Simon Ammann.

Der zweite Sprung war eine Niete: Simon Ammann. Bild: Keystone

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Weltmeister Kamil Stoch brachte sich mit dem Sieg in Engelberg in die Pole-Position für die Vierschanzentournee. Der Pole schaffte das vierte Podest in Serie und baute seine Führung im Weltcup aus. Die Polen geben derzeit im Skispringen den Ton an. An den zwei Springen in Engelberg schafften sie vier Podestplätze. Stoch, am Samstag noch Zweiter, gewann bei heiklen Rückenwind-Bedingungen mit Flügen auf 132 und 130 Meter. Jan Ziobro, der Sieger des Vortags, steigerte sich im zweiten Durchgang von Platz 12 noch auf Rang 3. Vor Ziobro und Stoch hatte Adam Malysz 2001 als letzter Pole in Engelberg gewonnen.

Simon Ammann, der noch vor einer Woche in Titisee-Neustadt zweimal vom Podest gegrüsst hatte, reist mit einer mageren Bilanz aus Engelberg ab. Nach Rang 11 am Samstag schien er 24 Stunden später auf dem Weg zurück an die Spitze. Der Probesprung gelang ausgezeichnet, und der erste Wertungsflug auf 131,5 Meter brachte ihn in eine verheissungsvolle Position. Der Toggenburger nahm den sechsten Zwischenrang ein, nur fünf Zähler hinter Halbzeitleader Gregor Schlierenzauer. Doch dann zog der vierfache Olympiasieger eine Niete. 122,5 Meter warfen ihn auf Rang 17 zurück. Immerhin bleibt Ammann im Weltcup auf Position 7 und ist somit als Top-10-Springer an der Vierschanzentournee nicht dem Qualifikationsdruck ausgesetzt.

Zwischen den beiden Polen Stoch und Ziobro klassierte sich Andreas Wellinger aus Deutschland. Schlierenzauer vermochte seine Rekordmarke an Weltcupsiegen nicht auszubauen und fiel noch auf Rang 4 zurück. Stoch feierte seinen neunten Weltcupsieg, der erst 18-jährige Wellinger hingegen wartet weiter auf den ersten Triumph. Der Rückstand betrug umgerechnet rund zwei Meter.

Gregor Deschwanden gewann wie am Samstag erneut Weltcup-Punkte. Allerdings erfüllte er mit Rang 27 lediglich sein Minimalziel. Mit Pascal Egloff (47.) qualifizierte sich ein dritter Schweizer für den Wettkampf. (si)

Erstellt: 22.12.2013, 16:30 Uhr

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