Schweizer scheitern reihenweise

Lauberhorn-Auftakt misslungen: Mehr als die Hälfte der Schweizer scheidet im Kombinationsslalom aus. Der Sieg geht an Victor Muffat-Jeandet.

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Der Franzose Victor Muffat-Jeandet, nach der Abfahrt am Morgen nur 27., holte sich in der Kombination in Wengen seinen ersten Weltcupsieg. Sensationell Zweiter wurde der Russe Pawel Trichitschew (0,96 zurück). Dank Rang 3 gewann Peter Fill die Disziplinenwertung.

Wie vor zwei Wochen in Bormio war Mauro Caviezel erneut der beste Schweizer Kombinierer. Dem 4. Rang im Veltlin liess er am Lauberhorn den 6. Platz folgen. Der Bündner verlor auf Sieger Muffat-Jeandet 1,23 Sekunden. Zu seiner zweiten Podestplatzierung im Weltcup fehlten ihm in Wengen nur gerade acht Hundertstel. Gleich hinter dem WM-Dritten von St. Moritz reihte sich der Walliser Justin Murisier als Siebenter ein.

Aerni vergibt gute Ausgangslage

Der Obwaldner Marc Gisin, nach halbem Pensum als Neunter bester Schweizer, fädelte im Slalom ein. Von den acht Swiss-Ski-Fahrern, die nach der Abfahrt in den Top 30 klassiert gewesen waren, schieden neben Gisin auch Gian Luca Barandun, Stefan Rogentin, Gilles Roulin und Luca Aerni aus. Dem Berner Kombinations-Weltmeister war nach glänzender Abfahrts-Leistung (20. Platz) gar der erste Weltcupsieg zugetraut worden.

Fill gewann die aus nur zwei Rennen bestehende Disziplinenwertung in der Kombination mit 140 Punkten vor Kjetil Jansrud (110). Der Norweger klassierte sich in Wengen mit einem Hundertstel Rückstand auf Fill als Vierter. Der Franzose Alexis Pinturault, in den letzten zwei Jahren jeweils Gewinner der Kristallkugel und Kombi-Sieger in Bormio, verzichtete im Berner Oberland auf den Start zur Kombination.

Nach der Abfahrt am Morgen hatte der Österreicher Vincent Kriechmayr mit 0,59 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Hannes Reichelt geführt. Dieser startete jedoch erwartungsgemäss nicht zum Slalom. Kriechmayr schied wie zuvor sieben weitere Fahrer der Top 30 nach der Abfahrt aus. (SDA)

Erstellt: 12.01.2018, 10:09 Uhr

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